Tagebucheintrag 06.01.26 – “Die Weihnachtsdeko und das Ende der Raunächte”
Tja liebes Tagebuch, jetzt geht es meinen Weihnachtstreppen und der Weihnachtsdeko im Haus an den Kragen. Du darfst nicht vergessen, ich habe ja im Dezember Hochsaison in Facebook, darum ist mein Weihnachtsschmuck auch bereits im 2. Drittel des Novembers fertig dekoriert. Früher kam es tatsächlich vor, dass ich erst am 2. Februar, zu Lichtmess, traditionell abgeräumt habe, damals war es allerdings normal. Alles, was draußen weihnachtlich dekoriert war, war liebevoll von Eis und Schnee umärmelt. Natürlich ließ ich dann auch passend die Innendekoration so lange stehen.
Inzwischen hat sich das im Zuge des Klimawandels gewaltig geändert. Meine Wiese deutet jetzt meist mehr auf Ostern, denn auf den Winter hin. Wer will da bis Anfang Februar noch die Spuren von Weihnachten im Haus oder draußen sehen? Dieses Jahr verläuft allerdings mal wieder im Wintermodus. Es liegt, hurra, Schnee und die Weihnachtsdeko im Garten ist bis auf weiteres eingefroren. Also ist Mariä Lichtmess heuer doch wieder eine Option für das große “Umstyling” von Weihnachten auf Vorfrühling. Im Haus war ich kniggerig mit den Lichterketten, ich habe sie tatsächlich so wenig angemacht, dass die Batterien noch voll im Saft sind. Das bedeutet, ich habe zwar alles abgeräumt, aber die kleinen Lichter erinnern mich Vollpfosten nun penetrant Tag und Nacht daran, dass ich meine Deko-Beleuchtungen keineswegs hätte immer ausgeschaltet lassen müssen. Also leuchtet die Deko nun allein, ohne Rahmenprogramm von Engeln und Nikoläusen vor sich hin. Die Batterien müssen nun mal leer werden, bevor ich sie entsorge und die Ketten aufräume.
Tagebucheintrag 15.01.26 -“Samba-Rhythmen und Exotenflair im Wintergarten”
In meinem Wintergarten werden die Samba-Rhythmen nicht durch Musik oder meinen schrägen Gesang vorgegeben, sondern durch die Blühvegetation meiner exotischen Mitbewohner.
Die Bilder meiner Fantasie brauchen gern Animation und Unterstützung durch die Realität. Schnee ist hier das Zauberwort. Meine drei Veteranen, zwei Hochstamm- und ein Strauch-Hibiskus, der Gattung Hibiscus rosa-sinensis zugehörig, blühen mit kurzen Pausen ganzjährig. Allerdings wirken sie jetzt, mit dem schneebedeckten Garten als Außenkulisse, um ein Vielfaches animierender und beeindruckender, als in den Grünen Gartenzeiten.
So ohne große Konkurrenz, ist das Blühspektakel der inzwischen über 45 Jahre alten Gehölze, tatsächlich mit dem weißen Schnee-Hintergrund, für mich am anregendsten dazu geeignet, eine Sambamelodie anzustimmen. Dann kann es schon vorkommen, dass ich trällernd zu meinem Laptop gehe und mir den Beitrag über “die Gärten von Schloss Trauttmansdorff” in Südtirol heraussuche. Bevor ich Dir, liebes Tagebuch, jetzt von meinen überwältigenden Eindrücken erzähle, welche die schneebedeckten Sarntaler Alpen als Kulisse hinter Palmen und exotischen Blüten auf mich ausüben, stelle ich Dir hier lieber den Link nach Südtirol ein.
https://www.wurzerlsgarten.de/internationale-gaerten/gaerten-von-schloss-trauttmansdorff/
Aber natürlich gibt es immer noch eine Steigerung. Die schafft in meinem Wintergarten nur eine Kübelpflanze, meine aus Samen selbst gezogene Paradiesvogelblume Strelitzia reginae. Ja, ich bin undankbar gegenüber den Schmetterlingsorchideen oder den Hibiskus, sie blühen halt fast das ganze Jahr über. Die Paradiesvogelblume dagegen verleugnet ihre Herkunft keineswegs und ist bei uns ein Winterblüher. Im Sommer und Herbst ruht sie sich für ihr nächstes Farbspektakel aus. Habe ich schon erwähnt, dass ich mich bei den Blüten gerne als Geburtshelferin betätige? Wenn ich vorsichtig vor die erste Blüte in die Scheide greife, kann ich weitere Blüten herausziehen. Gerade bei Schnittblumen, aber auch in Kübeln gepflanzt, schaffen es die zwei bis drei in der Scheide wartenden Einzelblüten oft nicht, der ersten orangenen Fahne zu folgen und sich aufzufalten.
Was für ein Unterschied ist es doch, ob ein kalter Januar den Garten mit seinen schlimmen Kahlfrösten zu Boden zwingt, oder ob er vor seinem Kälteeinbruch das Areal mit einer gnädigen, schützenden Schneeschicht überzieht. Das merke ich nicht nur, wenn ich meine tägliche Gartenrunde zu den Vogelfutterstellen unternehme. Am krassesten ist es, wenn ich mich einfach in den Wintergarten stelle, meine blühenden Exoten betrachte und sobald mein Blick in den weiß wattierten Garten hinausfällt, “Ich tanze Samba mit Dir…” summe, anstatt “Leise rieselt der Schnee…” zu singen.
Tagebucheintrag 25.01.26 – “Galanthophil, geht’s noch?”
So heißt mein persönlicher Websitebeitrag in Wurzerlsgarten zum Thema Galanthus-Hysterie liebes Tagebuch, den ich vor einigen Jahren geschrieben habe. Wer ihn nicht kennt, klickt gerne hier, er ist tatsächlich vor kurzem ergänzt und modifiziert worden.
https://www.wurzerlsgarten.de/pflanzen-und-tiere/galanthophil-gehts-noch/
Ich bin vor 2 Jahren wieder einmal rückfällig geworden und habe mir bei Bäuerlein einige frühblühende Glöckchen gekauft. Ja, ich hatte tatsächlich im Jahr davor, Ende Januar, einige Wildbienen am Fliegen. Gut, da waren es auch plus 9 Grad über 3 Tage. Seinerzeit hatte ich nur ein paar armselige Christrosen am Blühen, so schwirrten die armen Bienen zwischen roten Nikoläusen, weißen Engeln und bunten Christbaumkugeln, die als Deko festgefroren waren, zu den wenigen offenen Blüten. Das wollte ich ihnen, zukunftsorientiert, wie ich nun mal bin, ersparen und kaufte “frühblühende Galanthus”. Eine hat das offenbar wörtlich genommen, ich bin fast vom Hocker gefallen, als im Oktober plötzlich der Prototyp eines Frühblühers mich schneeglöckchentechnisch anbimmelte. Von den anderen habe ich kaum etwas gesehen. Und dieses Jahr können sie gar nicht früh blühen, weil sie, falls sie Anstalten machen wollen, das zu tun, sich erst einmal durch den verharschten Schnee kämpfen müssten.
Mein Frust ist auf dem Höhepunkt angekommen, als ich mir wehmütig Schneeglöckchen-Bilder anschaue. Nein, es ist nicht die Tatsache, dass ich noch ein paar Wochen auf die vitalen Gruppen von Galanthus nivalis warten muss.
Was mich fertig macht, ist das gestern entstandene Einzelporträt des ersten aufgeblühten Galanthus nivalis in diesem Jahr. Mann oh Mann, wie konnte ich mich früher verbiegen und als Schlangenfrau den Schneeglöckchen-Blüten hemmungslos unters Röckchen fotografieren. Ich bin ehrlich gesagt gar nicht auf die Idee gekommen, dass das inzwischen zu einer Seniorinnen-Arthrosegeschädigten-Schmerzakrobatik mutieren würde. Knieschoner? Spiegel? Bäh, ich doch nicht! Das Bild, vielmehr die Bildauswahl, es könnte ja unscharf sein in der Wintersonne, war schnell im Kasten, aber das Wiederhochkommen von der Birkenwurzel, auf der ich bei meinem respektvollen Kniefall vor der Schneeglöckchenblüte gelandet war… Breiten wir gnädiges Schweigen über den Rest.
Ach, habe ich Dir schon von meinen wunderschönen Schneeglöckchenbüchern, verfasst von Anne Repnow erzählt, liebes Tagebuch?
Also, ich habe die Zähne zusammengebissen, mir die zwei “Some Snowdrops”-Bücher von Anne Repnow aus dem Bücherregal geholt, mit einer Tasse Tee in ihren fantastischen Fotos geschwelgt und meinen schmerzhaften Kniefall verdrängt. Danach habe ich das dringende Bedürfnis nach einem zusätzlichen Outing in meinem Beitrag: “Galanthophil, geht’s noch?”. Nachdem der Nachtrag dort formuliert ist, geht es mir wieder gut und ich erkläre mich nun wirklich als endgültig geheilt! (Bis zum nächsten Mal).
Hach, ich wünschte, es wäre schon Mitte Februar, dann spitzen nämlich wieder hunderte Galanthus nivalis aus der Erde und läuten meine neue Gartensaison ein.
Tagebucheintrag 30.01.26 – “Endlich mal wieder ein weißer, winterlicher Garten”
Liebes Tagebuch, nach dem Januar-Tauwetter schickt uns der Wettergott Neuschnee und dieses Mal wenige aber beharrliche Minusgrade, das heißt, der Schnee wird dieses Mal den Garten für längere Zeit mit seinem weißem Make-Up verschönern.
Jetzt kommt es besonders zum Tragen, dass ich ein leidenschaftlicher Frühlings-Gartenräumer bin. Was gibt es denn Schöneres, als wenn die Samenstände von Eryngium, Phlomis und Co sich in eisgekühlten Kandis tauchen und mich von überall im Garten bis zu meinem Schreibtisch in der Bibliothek anglitzern?
Der Steingarten ruht, der Spiegel lässt das Bild des mäandernden Schnees aufleuchten und im Frühlingsbeet herrscht andächtige Stille. Das ist gut, denn rund um die Flamingos, unter den Steinen und alten Blättern des Frauenmantels sind die Winterquartiere meiner Bergmolche. Das darf gerne noch ein wenig so bleiben.
Tagebucheintrag 08.02.26 – “Langsam schmilzt der Schnee, auf zur ersten Rundum-Fotopirsch”
Heute hält es mich nicht im Haus. Nachdem ich auf der Terrasse das Vogelfutter aufgefüllt habe, schnappe ich mir den Fotoapparat, um das erste Mal in diesem Jahr einen fotografischen Spaziergang durch den Garten zu unternehmen.
Gleich neben der Wurzerlküche finde ich im Terrassenbeet die dick angeschwollenen, dunkelweinroten Knospen-Knöpfe einer Frühlingslenzrose, Helleborus orientalis Hybride. Nur einen Meter entfernt entdecke ich das erste Grüppchen Schneeglöckchen, Galanthus nivalis, die, kaum die Nase aus der Erde gestreckt, schon weiße Blühspitzen präsentiert. Zwischen dem Weg und der kleinen Eibenhecke vor dem Wintergarten-Beet, spitzen keck die gelben Knospen der ersten Winterlinge, Eranthis hyemalis, heraus. Beim Frühlingsbeet an der Ahornecke angekommen, blühen tatsächlich schon drei Sorten, der frühblühenden Schneeglöckchen. Während ich nach hinten weitergehe, sehe ich, wie sich überall weitere Schneeglöckchen und Winterling Gruppen entwickeln. Hinten in der Peripherie erheben sich stolz die rosa Blüten der Zwerg-Alpenveilchen, Cyclamen coum, über ihren attraktiven Blättern. Am Ende des linken Beetes fällt mir die Christrose, Helleborus niger, auf, die das gleiche Entwicklungsstadium zeigt, wie die Orientalis-Hybride anfangs.
Während ich mir die Notiz mache, dass kranke und alte große Helleborus-Blätter abgeschnitten werden müssen, damit die Geophyten sich ungestört zeigen können und die Lenzrosen nicht mehr und mehr Blattschäden bekommen, laufe ich, automatisch gesteuert, noch einmal nach hinten. Da war doch etwas anders als sonst? Dann sehe ich die Bescherung. Die linke Seite des Birkenmannes ist von oben bis unten aufgerissen. Große Rindenstücke liegen am Boden. Da gibt es keine Heilung, aber ich weiß, dass das lediglich das Zeichen dafür ist, dass mein Stück Birkenholz ein 5 Sterne Hotel und ein Gourmet-Restaurant für unzählige Tiere ist und das ist gut so.
Tagebucheintrag 14.02.26 – “Die spinnen wohl, die Amseln”.
Heute haben sie mir den ersten Winterling, der es gewagt hat, als Solist aufzublühen, aus dem Boden herausgerissen und ein Blütenblatt und mehrere Fruchtblätter herausgepickt. Das hormongesteuerte Aggressionspotential der Amselmännchen ist erschreckend. Da ich die Herrschaften im schwarzen Frackgefieder schon vor langer Zeit durchschaut habe, gibt es in meinem Garten keine gelben Krokusse. Es existieren ausschließlich romantische, roséfarbene Elfenkrokusse.
Mein Garten ist klein, da spüren die Konkurrenten schnell mal das Revierverhalten des Platzhirschs, pardon, des Amselmännchens natürlich. Da gelbe Krokusse ja mehr oder weniger spitz zulaufende Blüten-Enden besitzen, die in den vor Eifersucht verschleierten Augen eines total am Rad drehenden Amselfreiers schon mal für den Schnabel eines Konkurrenten gehalten werden, gibt es schnell Saures für die armen, gelben Krokusse, die das Pech haben, mehr oder weniger zwischen die Reviergrenzen der Amseln zu geraten. Ist ja gut und schön, genau deshalb habe ich eben keine gelben Krokusse im Garten, sondern eine Heerschar von Winterlingen. Ich brauche die gelbe Sonnenfarbe das ganze Jahr über in meinem Garten.
Amselweibchen – Eranthis hyemalis – Amselmännchen
Kaum habe ich mich abgewendet und gehe in Richtung Bibliothekstür, vollendet der Amselmann ungeniert sein zerstörerisches Werk. Jetzt lohnt sich ein Foto nicht mehr, die paar gelben Konfetti brauche ich nicht als Beweismittel, wofür auch?
“Ja, Herrschaftszeit’n, hot’s Di jetzt total dawischt, Du Depp?”
Ehrlich, ich habe diese Anschuldigung eher gemurmelt als der Amsel um die Ohren gehauen. Dann kommt mir plötzlich ein schrecklicher Gedanke. Es wird doch nicht inzwischen Schönheitsspezialisten für Amsel-Schnäbel geben, die Interessenten einen runden Kussmund aufspritzen? Grauen lass nach, das hat die Evolution bestimmt nicht geplant, sonst hätten die “Verschlimmbesserten” ja auch Mikro-Laubsauger im Schlund, damit sie überhaupt noch an die Würmer herankommen. Ich verwerfe den Gedanken natürlich sofort wieder, aber wer weiß schon, unsere Welt ist ja wirklich nicht mehr das, was sie einmal war. Fakt ist auf jeden Fall, die Blütenform eines Winterlings hat nichts mit der eines Krokus, geschweige denn, eines Amselmanns zu tun. Gelb hin oder her!
Tagebucheintrag 25.02.26 – “Galanthophil, geht’s noch? – Kann das Leben nicht schön sein?”
Wenn ich nur schon wieder das Thema “Galanthophil” höre! Also liebes Tagebuch, im Januar erzählte ich Dir ja schon über die frühblühenden Schneeglöckchen, die ich vor 2 Jahren geordert hatte, damit meine Wildbienen auf jeden Fall beim ersten Flug genug zu futtern haben. Sie fliegen ja immer früher im Jahr los. Insgeheim warte ich schon darauf, wann sie das erste Mal am Neujahrstag erscheinen, um mit mir auf eine gute neue Gartensaison mit Met anzustoßen.
Dieses Jahr gab es tatsächlich mehr Januar-Schneeglöckchen als früher. Ich habe es also doch richtig gemacht mit meiner letzten Nachbestellung. Allerdings flogen weder im Januar noch bis zum letzten Drittel des Februars irgendwelche Insekten durch den Garten. Lediglich in der Küche und im Wintergarten sind immer kleinste Fruchtfliegen unterwegs. Die brauchen natürlich keine Schneeglöckchen.
Galanthus ‘Blonde Inge’ – Galanthus plicatus ‘Trympostor’ – Galanthus ‘Primrose Warburg’
Heute blüht auch die alte Galanthus-Garde in der Frühlingsecke. Sie haben es geschafft aufzublühen, trotz langer geschlossener Schneedecke und kalten Temperaturen. Eine letzte Fotosession im Februar muss also sein. Draußen weht ein eiskalter, scharfer Wind, der mich sofort wieder ins Haus zurücktreibt. Ich bin begeistert und schaue mir die Schneeglöckchenblüten immer wieder auf dem Bildschirm an. Makelloses Weiß und perfekte Formen strahlen mich an.
Dann fällt bei mir endlich der Groschen. Dank einem “relativ normalen” Winter, haben es zwar die ersten Vorfrühlingsgeophyten geschafft, aufzublühen. Aber dieses Jahr sind wegen der Kälte die Schnecken noch in ihren Schlupflöchern geblieben. Letztes Jahr waren die weißen Glöckchen schneller aufgefressen, als ich sie hätte fotografieren können, und darum hatte ich so wenig Galanthus im Frühlingsbeet. Nur die großen Gruppen der Galanthus nivalis hatten offensichtlich den Schwarmschutz, dabei sind sie doch gar keine Fischschwärme.
Erste Biene auf Galanthus nivalis
Liebes Tagebuch, mir tun gerade die Rheinländer und andere Bewohner in milden Regionen gärtnernd, leid. Denn die haben die Schleimer, die durch den Klimawandel immer früher aus ihren Schutzlöchern auftauchen, ja sicher regelmäßig an der Backe. Gut, diesmal hat es auch den Norden und die Mitte Deutschlands wintermäßig arg gebeutelt. Ich hoffe, sie haben alle viele makellose Schneeglöckchen und vergessen dadurch einfach den Muskelkater vom Schneeschippen.
Durch Zufall, ich wollte noch ein letztes Schneeglöckchenfoto für Dich liebes Tagebuch heraussuchen, finde ich etwas Großartiges. Auf einem Bild ist die erste Besucherin auf einer Galanthus-Blüte zu sehen. Beim Fotografieren habe ich das gar nicht bemerkt, darum stellte ich auch eher auf das hintere Glöckchen scharf. Ist das nicht Klasse, sie brummeln wieder… Der Frühling kann kommen: “Ach, kann das Leben nicht schön sein”?






6 Kommentare
wieder so schön geschrieben..ich habe mit Begeisterung und einem Schmunzeln gelesen 😉
leider hatten wir keinen Schnee.. Frost aber schon
ich bin gespannt was überlebt..
meine Schneeglöckchen sind fast verblüht..die meisten sind noch von meinen Eltern.. es sind gefüllte dabei ..
einen Winterling habe ich entdeckt 😉
einen Hibiskus habe ich auch im Flur.. der hat aber immer nur eine Blüte
deine sind wunderschön und erst die Flamingoblume
zauberhaft
meine Weihnachtsdeko habe ich auch immer lange stehen und manche sogar das ganze Jahr
da meine Lichterketten Timer haben brennen sie auch bis die Batterien alle sind und da dauert .. hihi
liebe Grüße
Rosi
Hibiscus, wenn er älter wird, ist schlecht verpflanzbar. Darum ist es wichtig, ihn jede Woche, rund um das Jahr mit einem vernünftigen Dünger zu versorgen. Der Standort muss ganzjährig sehr hell und warm sein. Vielleicht findest Du die eine oder andere Verbesserungsmöglichkeit, liebe Rose. LG Wurzerl
Die ersten Vorfrühlingsblüten – da geht das Herz auf. Teure Schneeglöckchen leiste ich mir nicht. Ich hatte mal ein mittelpreisiges im Töpfchen, das hat das Eichhörnchen auf dem Gewissen.
Mit G. reginae-olgae liebäugele ich schon länger; Schneeglöckchen im Oktober, das hat schon was.
Liebe Grüße
Susanna
Liebe Susanna, ist schon lustig, wir wollen eigentlich Alle, bis auf die ausgewiesenen Galanthophilen, nicht viel Geld für teure Zwiebelchen ausgeben. Aber irgendwie fallen wir dann doch immer mal wieder auf irgendein Detail herein und wenn es nur die Blüte im Oktober ist. Aaaaaaber… ich würde mir nie mehr ein Oktober-Galanthus kaufen. Warum? Da sind die Schnecken noch sehr aktiv. Darum hatte ich auch wenig Freude an der Blüte. Ich mache halt gar nichts gegen Schnecken, verlasse mich auf Tigerschnegel und Weinbergschnecken, dass sie sich zumindest um die Gelege kümmern. Ich weiß aber, dass man bereits im frühen Januar bei frostfreier Erde schon mit Schneckenkorn arbeiten soll, oder absammeln soll, wenn man die Frühlingsgeophyten schützen will. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. LG Wurzerl
Ach, so gern ich Schneeglöckchen auch habe, aber im Oktober müssen sie dann doch nicht blühen. Herbstkrokusse würde ich mir gefallen lassen, aber herbstblühende Galanthus finde ich irgendwie unpassend. Aber dennoch toll, dass sie sich bei dir halten konnten.
VG
Elke
Wie immer habe ich mich schon auf Deine Tagebucheintragungen gefreut, liebe Renate. Und wie immer waren sie witzig, selbstkritisch und mit Deinem so ganz eigenen Humor geschrieben, so schön beschrieben, das man immer irgendwie dabei ist, dabei sein darf. Dankeschön dafür. Auch wir hatten diesmal seit Jahren endlich mal wieder Schnee, der auch mal länger liegen blieb.