Blütenzauber & Nostalgie – im Garten Brucker

Blütentraum & Nostalgie, Garten Brucker

Erst einmal ankommen!

Die erste Überraschung erwartet mich bereits vor dem Betreten des Grundstücks. Ein Eiben-Topiary in klassischer Mischform getrimmt, zieht meinen Blick auf sich. Die Rose ‘Heidetraum’ und Stachys byzantina ‘Silvercarpet’ umschmeicheln in perlenschimmerndem Silber-Rosa den Eye-Catcher. Ich bin so in diesen Anblick versunken, dass ich erst auf den zweiten Blick merke, dass das Haus einen guten Meter höher liegt als der Fußweg, auf dem ich noch stehe. Die Anliegerstraße Kurzenbach liegt tatsächlich ziemlich weit oben auf einer Hang-Kuppe, die ich enge Straßen hochmäandernd gerade erreicht habe.

Hier in Idar-Oberstein/Mittelbollenbach residiert Familie Brucker in der Hügel-Peripherie der südlichen Hunsrück-Ausläufer. Rund um den Ort läuft ein Netz an Bächen bergab zur Nahe, die sich ein enges Tal mit der Altstadt von Idar-Oberstein teilt. Ein gutes Stück weit über dem Bollenbach finde ich also das Anwesen Brucker und den Garten “Blütentraum & Nostalgie”. Während ich die Eingangsseite des Hauses entlang schlendere, mir die heimelige Deko mit dem Willkommensgruß ansehe, überlege ich, was ich von dieser Stadt am Rande des Nationalparks Hunsrück-Hochwald weiß?

Die Besitzverhältnisse dieser Region wechselten häufig, da es in der Umgebung Achate, Jaspis und andere Edelsteine in natürlichem Vorkommen gab. Es entstanden früh die Berufe der Achatschleifer und Achatbohrer, das lockte schon im 17. Jhdt. Goldschmiede in diesen Landstrich. Ab Mitte des 19. Jhdts. gehörte Idar-Oberstein zu den vier wichtigsten Schmuck-Zentren Deutschlands. Zu dieser Zeit verarbeitete man aber schon eine geraume Weile brasilianische Achate. Später kam man über die Herstellung von goldenen Uhrketten zum Modeschmuck. Einige Schmuckfabriken aus der Gründerzeit sind bis heute erhalten. Teilweise ist der Stadtteil Idar noch ab und an der Welthandels-Platz für Edelsteine neben den bedeutenden Städten Antwerpen und Amsterdam, die aber den Schwerpunkt auf dem Diamanten-Handel haben.  

An der Ecke des Hauses erwarten mich Angela und Thomas Brucker. Ein Stück vor ihnen flattert “weiße Nostalgie” auf der Wäscheleine. Für mich ist das großartig; ich bin nämlich kein Freund von Fußball-Fahnen oder gehissten Nationalflaggen. Hinter den Beiden ist ein mit Staketen umzäuntes Kräutergärtchen. Angela nennt es liebevoll ihre “Kräuterliebe” und sie erntet oft und gerne, denn sie ist nicht nur eine sehr talentierte Gärtnerin, Angela ist auch eine begnadete Köchin, da dürfen natürlich kleine Nutz-Ecken im Ziergarten nicht fehlen.

Während wir plaudernd die Hausseite am Kräutergärtchen vorbei nach hinten gehen, ahne ich noch nicht, was für eine Kraftanstrengung das Vorbereiten des Grundstücks zum Hausbau und Erstellen des Gartenareals bedeutete. Das 730 qm große Grundstück neigte sich nämlich ursprünglich mit einem Höhenunterschied von über 6.5 Metern von der Straße bis zum hinteren Grundstücksende.

Echinacea purpurea ‘Magnus’, Falter Großes Ochsenauge – Physocarpus opulifolius ‘Diabolo’, Blasenspiere; Erigeron karvinskianus, Spanisches Gänseblümchen; Calamintha nepeta ‘Triumphator’, Bergminze – Echinacea purpurea ‘Milkshake’

1999 entschied die Familie Brucker, ihre 67 qm enge Mietwohnung im 3. Stock eines Mehrfamilienhauses zu verlassen. Diese Entscheidung ist leicht nachvollziehbar, wenn man weiß, dass Thomas in seinem Betrieb Dreischicht-Arbeit leistet, da sehnt man sich nach Ruhe zu unterschiedlichsten Zeiten. Angela träumte vom ersten Moment an von einer großen Terrasse in einem blühenden Garten und am besten kann ich das Töchterchen mit dem Wunsch nach Schaukel und Spielgerät im Garten verstehen, denn ich verlebte meine ersten sieben Lebensjahre in der Altstadt von München, auch im dritten Stock, teilte mein Zimmer mit meinem Bruder und es war viel zu gefährlich im Garagenhof zu spielen.

Eine großzügig angelegte Terrasse erwartet mich.

Die großzügige Terrasse zum Garten hin – der Aufgang zum Wiesenweg – die Terrasse zur Hausfront

Schon im Dezember 1999 war das  Grundstück am östlichen Stadtrand von Idar-Oberstein gekauft und der Aufbau des Fertig-Hauses begann. Bereits Ende April 2000 konnte die Familie einziehen. Die erste “Amtshandlung” im Außenbereich war gleich im Einzugsjahr einen Sitzplatz im Freien zu erstellen. Das war für Alle wohl das “Ankommen im neuen Eigenheim”. Ab dem Herbst 2001 erfolgte dann kontinuierlich die Erstbepflanzung des Gartens. Auch wenn für die Errichtung des Landhauses und den Großteil des Gartens 50 LKW Ladungen Abraum-Erde zum Einebnen angefahren und ausgebracht worden waren, so musste doch der Randbereich vor Erosion geschützt werden. Aus diesem Grund holte sich die Familie zur Planung und Pflanzenauswahl eine örtliche Gärtnerei zur Unterstützung. Thomas und Angela bewältigten letztlich die Pflanzung der stattlichen Anzahl von 420 Cotoneastern, 80 Blühsträuchern und Kleinbäumen in Eigenregie. Ein Jahr später folgte ebenfalls im Herbst, die Fertigstellung des Vorgartens.

Inzwischen haben wir die langgezogene Terrasse durchquert. Die stets fürsorgliche Angela hat einen Mittags-Imbiss vorbereitet. Bevor ich es mir gemütlich mache, werfe ich aber noch einen kurzen Blick auf die verschiedenen Arrangements im Vintage Look  und  Shabby Chic-Stil. Hortensien in Kübeln, Spanische Gänseblümchen, Zauberschnee und schlichte Grünpflanzen beleben die Deko-Elemente.

Total geplättet bin ich von den wunderbaren nostalgischen Dekorationen, die Angela mit großem Geschick und Gespür für das Besondere das Haus entlang kreiert hat. Ihre Liebe zu Vintage- und Shabby-Look brachte sie auf geniale Ideen. Mit dem Aufbau eines Holz-Paravents und einem Nähmaschinentisch davor, gelang es ihr, einen fließenden Übergang von der Hauswand-Dekoration, den Sitzplätzen dazwischen, bis zum Terrassen-Ende und in den grünen Gartenbereich hinein, zu schaffen. Die dabei entstandene wohnliche Räumlichkeit strahlt und wärmt den Garten, den man quasi direkt vom “Außen-Wohnzimmer” aus betritt. Was für eine gestalterische Meisterleistung! À la bonne heure liebe Angela!

Ich genieße den Ausblick von meinem Sitzplatz über Hydrangea macrophylla ‘Bela’ hinweg, auf die schützende Ziergehölzhecke, die uns beim Essen völlige Intimität beschert. Während ich meinen Blick über den Garten und die Terrasse gleiten lasse, setzen sich in meinem Kopf drei Begriffe fest: “Weiß, Hortensien, nostalgische Dekorationen”! Klar, dem muss ich auf den Grund gehen, aber bitte erst nach dem köstlichen Essen. Ups, die gelbe Taglilie sah ich doch noch vor einer halben Stunde im Vorgarten blühen, jetzt ziert sie die Nachtisch-Etagere. Schon der Salat und das Pasta-Gericht zeigten die unverkennbare Handschrift nicht nur einer wunderbaren Köchin, nein, auch der Gärtnerin. Aber die optische Krönung schuf  Angela später mit der Torte. Sehr dekorativ sind die schwarzen Brombeeren und Heidelbeeren. Trotzdem stahlen ihnen die weiße Dahlienblüte und die blauen Echinops etwas die Schau.

Nach dem Essen betrachte ich mit Muse die Terrassen-Gestaltung. Selten fand ich einen Garten mit einem so treffenden Namen wie bei Familie Brucker: Blütenzauber & Nostalgie Wie schön!

Kurz nach der Fertigstellung des Gartens, erwachte in Thomas und Angela der Wunsch, ihn selbst gemütlicher, individueller und persönlicher zu gestalten. Da Thomas zu diesem Zeitpunkt sowohl beruflich, als auch noch mit vielen Innenarbeiten im Haus voll ausgelastet war, lag es an Angela sich über die Medien und bei gemeinsamen Gartenbesuchen zusammen mit Thomas, über die Möglichkeiten zu informieren, die der Garten zur weiteren Ausgestaltung bot. Es wurden einige Staudenbeete angelegt, danach begann Angela ihre Dekorier-Leidenschaft auszuleben. Ab 2008 etablierte sie im Haus den Vintage-Stil. Das gefiel Beiden so gut, dass sie mit dem ähnlichen, für den Außenbereich einfacher zu realisierenden, romantischen Look des Shabby Chic, auch den Bereich rund um das Haus, die Terrassen und den Garten derart einheitlich gestalteten. Typisch für den Shabby Chic sind zarte Pastell-Töne, oft dominiert die Farbe Alt-Weiß bei Möbeln und Deko-Stücken, so auch im Anwesen Brucker.

Hydrangea macrophylla ‘Bela’ – Blick vom Garten zum Terrassen-Esszimmer – Hydrangea paniculata ‘Wim’s Red’

Endlich im großen Gartenbereich angekommen!

Es ist soweit, Angela kann mich auch mit den köstlichsten Bissen nicht mehr auf der Terrasse festhalten. Ich muss den Rest des Gartens sehen und fotografieren! Auf dem ganzen Areal finden sich verschiedene Hortensien. Angela liebt sie zur Garten- und Terrassen-Gestaltung und natürlich gibt es vielfache Möglichkeiten sie in Gestecke und Kränze hinein zu dekorieren. So finde ich im Garten nicht nur Ballhortensien wie ‘Annabelle’ oder ‘Clarissa’, es gibt auch Rispenhortensien z.B. ‘Vanille Fraise’ und ‘Wim’s Red’.

Mein Blick gleitet über die Hortensien und den Garten hinweg in die bewaldeten Hügel des Hunsrücks. Im Fachjargon nennt das der Engländer: “Borrowed view”, die geborgte Aussicht. Ähnlich drücken es schon seit dem 17. Jahrhundert die japanischen Shinto-Gärtner aus: “借景, shakkei “, die geborgte Landschaft. Also ich glaube ja, hier ist es genau umgekehrt, der Hunsrück ist neugierig und möchte keine Veränderung im Garten Brucker verpassen.

Echinacea purpurea ‘Magnus’ – Sanguisorba tenuifolia albiflora ‘Alba’, Verbena bonariensis, Achillea filipendula, Sämling – Centranthus ruber ‘Albus’, weiße Spornblume mit Russischem Bären, Euplagia quadripunctaria

Es wäre naheliegend, dem Kiesweg in den Garten hinein zu folgen. Noch dazu bei so verlockenden Details, wie dem hohen Wiesenknopf, der seine Blüten wie die weißen Gischt-Spritzer einer Brunnen-Fontäne um sich wirft, oder meiner Begegnung mit dem Russischen Bären, der sich für ein Exklusiv-Foto orangen Lippenstift aufgemalt hat. Einen Meter gehe ich noch weiter und bin entzückt. Aber ein Impuls lässt mich umkehren, denn der Weg führt zur letzten großen Veränderung im Garten, die erst später stattfand. Ich möchte mich einfach noch ein wenig im alten Randbereich aufhalten.

Clematis integrifolia ‘Mongolian Bells’ – am linksseitigen Brunnen – Helleborus orientalis ‘Anna’s Red’, Matteucia struthiopteris, Straußenfarn

Langsam schlendere ich also die linksseitige Hecke entlang. Der Vorteil, wenn Blühsträucher als solche gepflanzt werden, also nur den normalen Verjüngungsschnitt bekommen, liegt auf der Hand. Es wirkt niemals abschottend oder abgrenzend, wie es bei einer immergrünen Formschnitt-Hecke schnell passieren kann. Es ist so natürlich, dass man visuell oft gar nicht merkt, wo der Garten zu Ende ist und die Landschaft beginnt – was das Areal natürlich noch umfangreicher erscheinen lässt. Dazu kommen die vielen weißen Blüten im Garten, auch sie wirken großzügig vergrößernd. Nach wenigen Metern stehe ich vor einem Brunnen, den ich in schwerer Bleilegierungs-Ausführung exakt so gearbeitet, in verschiedenen historischen englischen Gärten sah. Das Brunnengeräusch begleitet mich noch einige Meter in den Garten hinein, als ich wieder zur Terrasse zurückkehre, ist es immer noch leise, angenehm zu vernehmen. Erst 4 Jahre steht der Brunnen an seinem Platz, kam tatsächlich aus England, ist allerdings nicht aus herkömmlichem Metall-Guss gefertigt. Er ist so perfekt integriert, dass man denken könnte, er ist so alt wie der Garten.

Ophiopogon planiscapus ‘Nigrescens’ – ein wunderbarer Urlaubsort, nicht nur für die Seele – Phlox amplifolia ‘David’ hinter Samenstand von Allium ‘Mount Everest’

So, nun bin ich bereit für den Kiesweg, den ich jetzt das zweite Mal von der Terrasse aus betrete. Dieses Mal gehe ich jedoch ganz bis nach hinten durch und weiter auf die rechte Garten-Seite. Bereits im Jahre 2008 zog der Pavillon in den Garten ein. Zu dieser Zeit war Thomas von Angelas Ideen und Planungen und deren erfolgreicher Umsetzung schon längst restlos begeistert, so dass auch er in kürzester Zeit ebenfalls vom Garten-Virus befallen wurde und nach und nach auch seine Ideen und Wünsche umgesetzt wurden. So wählte Thomas zum Beispiel die Stauden und Geophyten für das Frühlingsbeet aus. Die Rasenfläche wurde im Laufe der Zeit immer kleiner, denn weitere Blumenbeete wurden angelegt. Welcher Hardcore-Gärtner kennt das nicht?

Als die Schaukel und das Klettergerüst von der Tochter nicht mehr benutzt wurden, entstand im Mai 2011 zwischen der Terrasse und dem Pavillon, auf einer Fläche von ca. 9 qm, das große “Weiße Beet”. Immer häufiger wurden Gräser in unterschiedlichen Sorten integriert. Angela und Thomas schätzen ihre Leichtigkeit und Dynamik und lieben sie besonders als Highlight im Sommer- und Herbstgarten. Für die Entscheidung, hauptsächlich weiße Blüten im Garten zu verwenden, gab es gleich mehrere Gründe. Zum ersten passt Weiß wunderbar zum Shabby-Look und dann ist die optische Wirkung nicht nur Garten vergrößernd, sondern, wenn das Paar abends im Pavillon sitzt, kann es auch da noch die hellen Blüten erkennen und genießen. Blüten mit weißer Farbe duften übrigens im Durchschnitt auch häufiger und intensiver als andere Farben.

Hydrangea arborescens ‘Annabelle’ und ‘Strong Annabelle’ – Pyrus salicifolia pendula, weidenblättrige Birne – Rose ‘Guirlande d’Amour’

Im Herbst 2011 wurde dann abschließend der Kiesweg angelegt. Er führt von der Terrasse direkt zum Pavillon, dessen Untergrund ebenfalls gekiest wurde. Er umrundet dann, nur noch halb so breit, diesen geschlossenen Sitzplatz etwa um die Hälfte und endet schließlich hinten am Gartenende, an einem weiteren schönen Ort zum Verweilen. Die im Garten verteilten heimeligen Sitzplätze bieten, abhängig von Tageszeit und Wetter, stets einen perfekten Aufenthaltsort. Schaut man von der Terrasse die Sichtachse Kiesweg entlang auf den malerischen Pavillon, kann man nicht sofort erkennen, wie sich hier harmonisch Wilder Wein, Hopfen, Architektentrost und Clematis viticella ‘Huldine’ zu einem blickdichten Ganzen und Schatten spendendem Dach zusammengefügt haben. Die helle Kiesfarbe des breiten Weges wäre vielleicht eine Gefahr, einen harten Schnitt in das harmonische Garten-Bild hineinzubringen, wäre da nicht genialerweise rechts vom Pavillon ein großartiger Gegenspieler. Pyrus salicifolia ‘Pendula’ beeindruckt nicht nur elegant mit seinem silberweißen Laub, nein, dank der Hängeform kann diese weidenblättrige Birne auch die rundliche Kuppelform des Pavillons aufnehmen und damit letztlich den Blick auf sich ziehen. Inzwischen stehe ich in der hinteren Garten-Ecke am Ende des Kiesweges. Ich betrachte mir die Fernwirkung der weiß blühenden Hortensien, die perfekte Inszenierung des in sich versunkenen Engels und weiterer dezent verteilter, stimmiger Dekorationen. Dann gehe ich zur weidenblättrigen Birne und erfreue mich an der Rose ‘Guirlande d’Amour’ die dort am Stamm eine alte Holzleiter, wie wunderbar, hochklettert.

Es gäbe noch so unendlich viel zu zeigen, zu beobachten und zu erzählen, aber ich sehe schon, Euer Kaffee-Rest geht zur Neige und es wird langsam Zeit “Pfüat Euch God” zu sagen. Trotzdem muss ich noch meine große Begeisterung darüber loswerden, wie souverän Angela und Thomas es geschafft haben, nicht nur einen harmonischen, ästhetisch hochwertigen Garten zu schaffen, sondern diesen auch gleichzeitig im Einklang mit der Natur zu gestalten.

Hydrangea arborescens ‘Annabelle’ und ‘Strong Annabelle’ – Cordyline australis, Berberis thunbergii ‘Atropurpurea Nana’, Foeniculum vulgare ‘Atropurpureum’ – Echinacea purpurea ‘Magnus’, Echinops ritro ‘Blue Glow ‘

Die tierischen Garten-Besucher danken es den Beiden und so kann Angela regelmäßig ihre Lieblinge, die inzwischen schon fast zutraulichen Zaunkönige, das umtriebige Taubenschwänzchen mit seinem Kolibriflug, oder den sich durch die Dunkelheit schnaufenden und schmatzenden Igel im Garten begrüßen. Auch Thomas muss auf seine Garten-Freunde, die Schmetterlinge, nicht verzichten. Sein großer Favorit, der Schwalbenschwanz hat in diesem Jahr auch das erste Mal im Bronzefenchel für Nachkommen gesorgt. Ich zeigte das Bild oben (sonst hätte ich sicher eine Rüge von Thomas bekommen, lach). Mit mir teilt Thomas übrigens die Liebe zur großen, schillernden Holzbiene, nur mit dem Unterschied, dass ich sie in meinem Garten noch nicht begrüßen durfte. Aber er liebt auch den wunderschönen Gesang der Mönchsgrasmücke. Naturverbunden, wie Thomas ist, hat auch er das berühmt, berüchtigte Video für Wurzerlsgarten gespendet, in dem er uns ein Stück in die Natur mit hinaus nimmt. Also Ton laut und Bild klick und schon sind wir dabei.  

Angela und Thomas sind sich in ihrer Gartenphilosophie einig und das möchte ich einfach zitieren:

“Unseren Garten ersehen wir als Lebensraum für Mensch und Tier im Einklang mit der Natur. Er dient uns als Rückzugsort, Kraftquelle und Seelenbalsam. Ein Leben ohne Garten, wäre für uns nicht mehr vorstellbar. Er bietet die Möglichkeit, kreative Ideen auszuleben und einen Ausgleich zum hektischen Alltag zu finden.”

Gerne teilt das Ehepaar Brucker seine Gartenfreude mit Gleichgesinnten. Innerhalb der Aktionen des Arbeitskreises “Zaunblicke” öffnet sich die Gartentür. Aber auch zu anderen Zeiten kann gerne nach einer individuellen  Besuchsmöglichkeit nachgefragt werden – so wie auch ich das gemacht habe, um Euch heute diesen wunderbaren Garten und seine liebenswerten Gastgeber vorstellen zu können.

Vielen herzlichen Dank liebe Angela und Thomas, dass ich bei Euch zu Gast sein durfte.

Garten Blütenzauber & Nostalgie, Angela und Thomas Brucker

PLZ 55743 Idar-Oberstein/Mittelbollenbach, Kurzenbach 33

Kontakt: Tel. 06784/983290, E-Mail: thomas.brucker@yahoo.de   

Instagram: bluetenzauber.und.nostalgie weitere Hinweise in der Homepage: “Zaunblicke.de”

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19 Kommentare

  • Christa Schroth sagt:

    So schade, dass ich beim Besuch dieses zauberhaften Garten nicht dabei sein konnte, aber Renates so wunderbare Beschreibung entschädigt mich ein wenig und ich kann den Garten fast live erleben .
    So liebenswerte Menschen haben mit Herzblut und Geschick dieses Refugium erschaffen. Toll

  • Liebe Renate vielen Dank für deinen sehr schönen Bericht, über die Familie Brucker. Wir habe ja so oft schöne Bilder von Thomas gesehen nun habe ich einen schönen Überblick über diesen besonderen Garten. Wunderschön finde ich die einzigartigkeit des Gartens und ihre Besitzer, TOLL. Liebe Grüße aus dem Norden

    • Das Wurzerl sagt:

      Liebe Erna, es freut mich sehr, dass auch Du Gefallen an Blütentraum & Nostalgie gefunden hast. Ganz liebe Grüße aus dem Süden. LG Wurzerl

  • Thomas und Angela Brucker sagt:

    Vielen herzlichen Dank liebe Renate wir sind sehr begeistert und berührt wie liebevoll du deinen Bericht, wunderbar in Wort und Bild, über unsren Garten und unsre Wenigkeit verfasst hast. Wohlwollender hat wohl noch nie jemand so über uns und unser Gärtchen geschrieben.🙏💖
    Und wann immer dich dein Weg in unsre Richtung führt bist du stets ein sehr willkommener Gast in unsrem Haus und Garten. Herzlichste Grüße aus Idar-Oberstein. Thomas und Angela

  • Susanna sagt:

    Liebe Renate,
    ein wunderschöner Garten mit einer sehr individuellen Handschrift so liebevoll bepflanzt und dekoriert. Die Wäscheleine ist herrlich und die Koffer: da ist jemand angekommen, um zu bleiben, denn so einen Herzensort verlässt man nicht gern. Vielen Dank für diesen Ausflug in die Nähe von Idar-Oberstein.
    Liebe Grüße
    Susanna

  • Dieser Garten steht auch noch auf meiner Wunschliste.Angela und Thomas haben ein Paradies geschaffen und ich durfte es mit deiner Hilfe Renate ganz intensiv genießen.Wunderbar geschrieben und fotografiert. Danke dafür. So war ich schon ein klein wenig vor Ort und live wird nachgeholt .Grüße Karin

  • Margit sagt:

    Was für ein Gartentraum! Die weiße Nostalgie, die an der Wäscheleine flattert gefällt mir auch sehr gut. Bin ebenfalls kein Freund der “Beflaggung” im Garten.
    Viele Grüße von
    Margit

  • Ein liebevoll, im Detail angelegter Garten! Glückwunsch dem sympathischen Paar und Danke an Renate für den wieder einmal gelungenen Artikel!

  • Helma Willand sagt:

    Liebe Renate, hab vielen Dank für Deine wie immer ganz wunderbare Reportage über das zauberhafte Refugium von Angela und Thomas. Vielleicht dürfen wir ja bei einer unserer nächsten Wohnmobiltouren auch diesen Garten einmal persönlich anschauen!?!? Bis dahin kann ich nur den Hut ziehen vor dieser Gartengestaltung! LG Helma

    • Das Wurzerl sagt:

      Oh ja ein lohnenswertes Ziel und von da könnt Ihr auch ins Saarland hinein planen, Hildegard Weyand hat auch einen bezaubernden Garten. LG Wurzerl

  • Applaus, es gibt Schwalbenschwänze im Garten, das ist klasse!
    Der Garten hat alle Facetten, die ein Garten haben kann.
    Viele Grüße
    Elke

  • Nicole Krause sagt:

    Ein wundervoll natürlich und vielfältig angelegter Traumgarten, so mit ganz viel Liebe und Herzblut. Liebevolle Dekorationen, tolle Ideen, ich bin verzaubert.

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