Die Gattung Fritillaria – Kiebitzei und Kaiserkrone

Fritillaria michailowsky im Steingarten von Wurzerlsgarten

Allgemeines zur Gattung

Ich liebe diese Pflanzengattung und finde, sie ist etwas Besonderes für unsere Gärten. Leider habe ich oft vermeintlich blühfaule Exemplare erwischt, oder die Pflanzen schon nach einer Saison komplett verloren. Darum habe ich mich in die attraktive Fritillaria-Gattung hineingefuxt, damit Euch solche Rückschläge erspart bleiben und Ihr erfahrt, warum bei Euch, genau wie bei mir, erste Versuche evtl. schiefgegangen sind. Spätestens als ich mehrere Fritillaria-Arten am Naturstandort im Taurus-Gebirge der Türkei entdeckt habe, wollte ich sie unbedingt erneut in meinem Garten ansiedeln und dieses Mal alles besser machen. Vielleicht bekommt auch Ihr Lust, es erneut zu probieren?

Fritillaria saldaensis, endemisch am Saldasee/Taurusgebirge wachsend.

Fritillaria saldaensis, endemisch am Saldasee/Taurusgebirge wachsend.

Allen Fritillarien gemeinsam ist der Wunsch nach einem wasserdurchlässigen Boden und einem trockenen Winterstandort. Bei Staunässe sind die Zwiebeln im Winter besonders gefährdet. Viele mediterrane Arten mögen auch keine zu nasse Erde im Sommer. Im Frühjahr benötigt Fritillaria sowohl Feuchtigkeit als auch Nährstoffe zur besseren Blütenbildung. Die beste Zeit, Fritillaria-Zwiebeln zu setzen ist der Spätsommer. Wenn die Zwiebeln beim Kauf hart und ausgetrocknet aussehen, dann bitte nicht mitnehmen. Gesunde, feucht gehaltene Zwiebel, die nicht zu lange in warmen Verkaufsräumen lagen, müssen nach dem Kauf schnellstmöglich in die Erde, damit sie nicht austrocknen und genug Zeit haben, vor dem Winter einzuwurzeln. Die Fritillaria-Zwiebeln wollen tiefer als andere Geophyten in die Erde versenkt werden. Sehr kleine, niedrige Arten bevorzugen ca. 10 cm, mittelhohe Arten etwa 20 cm, hohe Arten 30 cm Pflanz-Tiefe.

Fritillaria whittallii, Kisildag Milli Parki

Fritillaria whittallii, Kızıldağ Milli Parkı, natürliches Vorkommen im Taurus zwischen Antalya und Isparta, diese Art ist auch manchmal im Handel zu finden.

Ich trage beim Zwiebel setzen Gartenhandschuhe, da die Schutzhülle der Zwiebeln sehr dünn ist und alle Pflanzenteile giftig sind. Wie bei allen Geophyten darf das welkende Laub für die Blütenentwicklung im kommenden Jahr nicht zu früh entfernt werden. Mit Fritillarien können schöne Frühlingsbilder entstehen, aber sie schätzen einen kleinen Abstand zu anderen Pflanzen. Diejenigen, die sich wohlfühlen und selbst aussäen brauchen ca. 4 Jahre, bis die Sämlinge erneut anfangen zu blühen. Es wird oft behauptet, dass Fritillaria-Zwiebeln mit ihrem herben Geruch Wühlmäuse in die Flucht schlagen, mehrere Angaben von Fritillaria-Liebhabern wie Walter Erhardt (Gartenpraxis 4/2020) dementieren das.

Kiebitzei und Kaiserkrone sind die bekanntesten Gartensorten

Fritillaria meleagris, Kiebitzei, Schachbrettblume

Fritillaria meleagris stammt ursprünglich aus den subatlantisch-submediterranen Bereichen Europas. In Mitteleuropa wurde die Schachblume in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts als Gartenpflanze eingeführt (1572 Ersterwähnung in botanischer Literatur). Der Holländer Jakob de Gheyn II. malte sie um 1600 zusammen mit anderen damaligen Modepflanzen (Rose, Akelei, Maiglöckchen, Stiefmütterchen und Tulpen) und integrierte sie in ein Stillleben. In den Barockgärten des 17. Jahrhunderts zählte sie zu den beliebtesten Pflanzen. Leider geriet sie dann im Laufe des 19. Jahrhunderts in Vergessenheit.

Fritillaria meleagris und Hahnenfuß auf Feuchtwiese

Fritillaria meleagris und Fritillaria meleagris f. alba

Spätestens zu diesem Zeitpunkt begann eine neue Karriere für die Schachbrettblume als sogenannte “Stinsenpflanze”. Das bedeutet, dass sie sich am passenden Standort sowohl in aufgelassenen Gärten gehalten und vermehrt hat als auch von Menschen gezielt in der freien Natur angesiedelt wurde. Fand sie einen vollsonnigen Platz, auf nassen, mäßig stickstoffreichen, neutralen Lehm- und Tonböden vor, so konnte sie sich dort dauerhaft etablieren.

Dieses anspruchsvolle Habitat ist inzwischen das Hauptproblem dieser Fritillaria-Art. In vielen Gärten und vor allem in der Natur, geht die Zahl der Feuchtgebiete durch extreme Eingriffe des Menschen, gepaart mit den zunehmenden Folgen von manchmal monatelanger Sommer-Trockenheit immer weiter zurück. Da hilft ihr auch der Titel “Blume des Jahres 1993” nicht wirklich weiter.

Fritillaria meleagris und Fritillaria meleagris f. alba

Wer dieser Fritillaria einen ausreichend feuchten Platz zur Verfügung stellen kann, der natürlich außerhalb der Vegetationsphase auch mal kurzfristig trockener sein darf und berücksichtigt, dass die Zwiebeln keinesfalls lange liegen bleiben und austrocknen dürfen, sondern nach dem Kauf schnellstmöglich in die Erde gepflanzt werden müssen, der kann sich schon bald über ein besonderes Highlight auf seiner Nasswiese, oder dem feuchten Uferrand des Teichs oder Bachlaufs freuen. Sicherer ist es, im Frühling ein paar blühende Pflanzen im Topf zu kaufen. Diese sind gut feucht zu halten und wenn das Grün eingezogen ist, können die Zwiebeln am endgültigen Standort eingepflanzt werden.

Es existieren verschiedene Grundfarben bei Fritillaria meleagris. Wie sie zu ihren deutschen Trivialnamen: „Kiebitzei“ oder „Schachbrettblume“ gekommen sind, das erzählt Euch das folgende Märchen, das Ihr gerne anklicken könnt.

11 Die Fritillaria und das Kiebitznest. – Wurzerls Garten

Fritillaria imperialis, die Kaiserkrone

Die Kaiserkrone ist vielleicht noch bekannter als das Kiebitzei und stellt völlig andere Ansprüche an ihr Habitat. Sie ist eine beeindruckende Erscheinung mit prächtigem Blütenkranz unter einem krönenden Blattschopf auf einem ansonsten bis zu 1.20 m hohen, blattlosen Stängel. Dieser herausragende Habitus und der strenge Geruch empfehlen eine Pflanzung nicht unmittelbar an Sitzplätzen oder im Beet-Vordergrund. Mit farblich passenden Tulpen oder Narzissen als Vorpflanzung, ist eine rot- orange- gelbblühende Dreier- oder Fünfer-Gruppe ein absoluter Hingucker.

Fritillaria imperialis

Fritillaria imperialis

Der passende Standort für ein langes Leben der Kaiserkrone ist humos, wasserdurchlässig und nährstoffreich. In der Vegetationszeit braucht sie zusätzliche Nährstoffe. Zu schwerer Lehmboden (Pflanzstelle unbedingt mit Kies oder Sand mischen) und zu sandiger Boden (dringend Komposterde zugeben) verkürzen die Lebensdauer der F. imperialis. Historisch betrachtet, erlebte die Kaiserkrone eine frühe Karriere als Kostbarkeit zur Zeit der Tulpomanie. Ihr Aktienwert war so hoch berechnet, dass man für das Geld, das eine Zwiebel kostete, auch ein Stadtpalais hätte erwerben können. Zwar gibt es heute nicht mehr diese Auswahl an Farben und Formen wie seinerzeit, dafür können wir uns jedoch die Anschaffung leisten, ohne eine Bank überfallen zu müssen. Wer seine Kaiserkrone verpflanzen möchte, der macht das am besten im Ruhemonat August. Lilienhähnchen können auch bei Kaiserkronen Schäden anrichten, bitte rechtzeitig absammeln. Bewährt haben sich neben der Art auch die Sorten: ‘Rubra‘, ‘Aurora‘, ‘Lutea Maxima‘. Fritillaria imperialis ‘Aureomarginata‘ ist eine gängige orange blühende Kaiserkrone, mit gelb grün panaschiertem Blätterschopf, die schon mehrere hundert Jahre lang kultiviert wird.

Weitere gartenwürdige Arten und Sorten

Fritillaria aurea, Gelbe Schachbrettblume
Fritillaria aurea

Fritillaria aurea

Die attraktive gelbe Schachbrettblume ist im Verhältnis zur Höhe von etwa 15 cm sehr großblumig und blüht je nach Lage im Mai oder Juni. Diese besondere Rarität benötigt durchlässigen, humusreichen, nährstoffreichen, nicht zu trockenen Boden. Ich denke, sie ist in einem entsprechenden Substrat eine ideale Pflanze für die Topfkultur, genau wie Fritillaria aurea ‚Golden Flag‘.

Fritillaria crassifolia, Dickblättrige Schachblume
Fritillaria crassifolia, Bot.Garten München

Fritillaria crassifolia

Die Art Fritillaria crassifolia konnte ich noch nicht in Kultur sehen. Die Spezies Fritillaria crassifolia ssp. kurdica dagegen findet man ab und zu im Geophyten-Angebot. Die Spezies liebt leichte Lehmböden, ist im April und Mai mehrblütig und erreicht eine Höhe von etwa 25 cm. Die Farbgebung der Glöckchen ist grünlichgelb abwechselnd mit der typischen rotbraunen Musterung. Fritillaria crassifolia subsp. kurdica erträgt ab und zu Trockenheit, z.B. im Steingarten.

Fritillaria eduardii, Eduard-Kaiserkrone
Fritillaria eduardii, Bot. Garten München

Fritillaria eduardii

Mit einer Höhe von 55 – 75 cm ähnelt Fritillaria eduardii im Habitus der Fritillaria imperialis. Sie ist etwas kleiner und riecht im Gegensatz zu F. imperialis nicht. Die nickenden, orangebraunen Blüten öffnen sich im Mai weiter als F. imp. und passen auch in eine natürlichere Frühlingspflanzung. Fritillaria eduardii und noch weniger die Stammform Fritillaria eduardii var. eduardii, mit untypischen dunkelroten Blüten, sind leider selten im Handel zu finden.

Fritillaria michailovskyi, Michaels-Schachblume
Fritillaria michailowsky in Wurzerlsgarten

Fritillaria michailovskyi

Aus dem Nordosten der Türkei stammt mein Liebling Fritillaria michailovskyi. Die Pflanze gedeiht an sonnigen, humusreichen Plätzen und braucht dringend im Frühjahr Feuchtigkeit, um zu blühen. Ich hatte sie ursprünglich in meinem Steingarten, das hat sie mir schwer verübelt. Diese Fritillaria wird bis maximal 20 cm hoch und hat attraktive braunrote Glöckchen mit einem breiten gelben Rand. In meinem Garten blüht sie im Mai. 

Fritillaria pallidiflora, Bleiche Schachblume
Fritillaria pallidiflora, Bleiche Fritillaria, Hermannshof  Weinheim

Fritillaria pallidiflora

Die Blüten der Bleichen Schachblume ähneln F. meleagris ‘Alba‘, sind aber gelblich überhaucht und werden maximal 35 cm hoch. Ihre Heimat ist ursprünglich in Sibirien, wo sie in bis zu 2800 m Höhe vorkommt. Sie liebt einen kühlen, halbschattigen Standort und bevorzugt humusreichen, feuchten, torfigen, aber durchlässigen Boden. Sie blüht im April/Mai, je nach Standort. Schön ist sie als Vorpflanzung zu Rhododendren.

Fritillaria persica, Persische Fritillarie
Fritillaria persica, Weihenstephan

Fritillaria persica

Fritillaria persica ist neben Fritillaria imperialis die sicher bekannteste hohe Art in unseren Gärten, auch wenn sie leider noch viel zu selten zu sehen ist. Mit 70 – 90 cm Höhe und den pflaumenpurpurfarbenen Blüten ist sie eine sehr ausgefallene Erscheinung. Wer keine dunklen Blütenfarben mag, für den empfiehlt sich Fritillaria persica ‘Ivory Bells‘. Dieser Zufallsfund besitzt weiße, grünlich überlaufene Blüten, auch die markanten Samenkapseln wirken sehr zierend mit ihrem grün überlaufenen Elfenbein-Ton. Die Blühzeit ist von April – Mai. Durchlässiger, nährstoffreicher, sommerwarmer Boden, der nie völlig austrocknet, ist unerlässlich. Passt ihr der Standort und stört man die Zwiebeln nicht, vermehrt sie sich willig und bildet langsam eine große, imposante Gruppe. In meinem Garten hat sie sich nach der reichlichen Blüte im ersten Jahr später als blühfaul gezeigt. Sie verübelt demonstrativ, wenn ihr der Platz nicht zusagt.

Fritillaria pontica, Pontus-Schachblume
Fritillaria pontica

Fritillaria pontica

Die bräunlichen, grünlich überhauchten Blüten der Pontus-Schachblume öffnen sich im April. Sie wird etwa 35 cm hoch. Sie gilt als problemlos zu kultivierende Fritillaria-Art, denn sie kommt auch mit nassen Sommern zurecht. Bei nahrhaft, durchlässigem Boden gedeiht sie auch unter Laubgehölzen und sät sich selbst aus.

Fritillaria sewerzowii
Fritillaria sewerzowii, Bot.Garten München

Fritillaria sewerzowii

Dieses nicht optimale Bild entstand durch die Scheibe fotografiert, im Kalthaus des Botanischen Gartens von München. Dort blüht diese asiatische Schönheit schon von März bis April. Wer sie im Freien kultiviert, muss mit einer Verzögerung von bis zu 2 Monaten rechnen. Mit einer Höhe bis zu 40 cm punktet diese Art mit bis zu 15 Blüten an einem Stiel. Sie sind außen braun, grün überlaufen und innen findet sich ein helles Grün, das in einen rotbraunen Schlund mündet. Ein humoser, leicht durchlässiger, sommertrockener Boden ist für diese Art unerlässlich.

Fritillaria stenanthera, Sporn-Fritillarie
Fritillaria stenanthera, verblüht, Bot.Garten München

Fritillaria stenanthera, Bot. Garten München, am verblühen

Leider habe ich diese Art erst im April fotografieren können, wo sie schon stark verblasst, abblühte. Wenn sie im März ihre zartrosa Glöckchen-Blüten öffnet, zeigt sich die aus Zentralasien stammende Fritillaria von ihrer besten Seite. Sie wird zwischen 15 und 20 cm hoch und muss im Sommer unbedingt trockenstehen. Sandiger Boden und ein warmer Steingartenplatz sind ideal.

Fritillaria verticillata
Fritillaria verticillata

Fritillaria verticillata

Seltene Art aus China und Japan, bis 30 cm hoch, Blüte Mai bis Juni, mehrere grünlichweiße Glockenblüten an einem Stiel, innen zeigen sie das rostrote Schachbrettmuster. Der Standort wird halbschattig in tiefgründiger Gartenerde gewünscht. Damit diese Art ihren imposanten Blütenstand zeigen kann, braucht sie einen Boden, der weder Gestein noch harte Schichten enthält, damit sie mit den Wurzeln tief ins Erdreich eindringen kann und auch einen besseren Zugang zu den Nährstoffen erhält.

Seltenere Liebhaberarten, hauptsächlich für Steingarten, besser Kalthaus

Fritillaria caucasica

Fritillaria caucasica

Fritillaria acmopetala (grüngelb, braun), Fritillaria affinis (braun, hellbeige), Fritillaria alburyana (altrosa, weiß), Fritillaria assyriaca (kastanienfarbig, gelbgerändert, innen goldbronze, schwarze Linien), Fritillaria biflora (im Handel hauptsächlich ‘Martha Roderick‘, braun grünlichweiß), Fritillaria bithynica (grünlich angehauchtes Hellgelb), Fritillaria bucharica (weiß, Schlund etwas gelb), Fritillaria camschatcensis (schwärzlich purpurrot), Fritillaria caucasica (braun Foto), Fritillaria davisii (dunkelrotbraun, grün benetzt), Fritillaria ehrhartii (bläulichbraun, schmale gelbe Spitzen), Fritillaria elwesii (dunkelbraune, grüne breite Streifen), Fritillaria graeca (dunkelrotbraun, grüne Streifen mit Netzmuster), Fritillaria hermonis ssp. amana (graugrün, bräunliche schmale Streifen), Fritillaria involucrata (blass graugrün, violett gesprenkelt), Fritillaria kotschyana (rotbraun, graugrün gestreift), Fritillaria lanceolata, Bergwiesen- und Redwood-Form (beigegrau braun gesprenkelt), Fritillaria latifolia (Braunrot, maronenbraun geadert), Fritillaria liliacea (weiß, am Stielende grünlich), Fritillaria montana (dunkelbraun, vereinzelt gelbe Spitzen), Fritillaria olgae (blasses blaugrün weiße Längsränder), Fritillaria olivieri (blassgraugrün, Rote Längsstreifen), Fritillaria orientalis (rotbraun), Fritillaria pheantra (kastanienrot), Fritillaria pinardii (nougatbraun), Fritillaria pluriflora (rosa), Fritillaria pudica und Fritillaria pudica ‘Fragrans‘ (gelb), Fritillaria purdyi (weiß, braun gesprenkelt), Fritillaria pyrenaica (außen braunviolett, innen gelb), Fritillaria raddeana (blassgelb), Fritillaria recurva (orangerot), Fritillaria stribrnyi (purpur überhauchtes blaugrün), Fritillaria tristulis (dunkelbraun), Fritillaria tubiformis ssp. moggridgei (gelb, einige braune Sprenkel), Fritillaria uva-vulpis (dunkelbraun, innen ockergelb mit feinen braunen Streifen), Fritillaria walujewii (rosé, grünliche Streifen),

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8 Kommentare

  • Hedwig Weerts sagt:

    wunderschöne Fritillarien hast du hier beschrieben.Wegen der ywinternässe können sich bei mir nur die Schachbrettblumen halte und die Michaels Fritillarien.Kaiserkronen blühen fast nicht und Die persischen garnicht.Habe wahrscheinlich nicht die richtigen Plätze.Die anderen Sorten kenne ich nicht.Danke für die Ausführungen.

    • Das Wurzerl sagt:

      Sehr gerne liebe Hedwig, ich denke, Dein Boden ist gerade für die niedrigen Arten zu “gut”. Und es ist wichtig, die Fritillarien tiefer zu setzen, als andere Geophyten. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. LG Wurzerl

  • Susanna sagt:

    Eine tolle Gattung stellst du vor, liebe Renate! Kibitzeier und Fuchstraube (Fritillaria uva-vulpis) gibt es schon länger bei uns, F. pallidiflora habe ich im Herbst gesteckt. Von der Persischen Kaiserkrone habe ich bisher Abstand gehalten, weil mir das Herausnehmen nach der Blüte lästig war. Nun, nachdem die Sommer so trocken sind, könnte ich es mit ihr versuchen. Vielen Dank für die Vorstellung einiger Arten, die ich noch nicht kannte.
    Liebe Grüße
    Susanna

  • Annette sagt:

    Ich liebe sie auch, aber leider waren meine Versuche, die diversen Arten anzusiedeln, nicht alle von Erfolg gekrönt. Manche haben sich –vielleicht aus Mitleid mit der Gärtnerin?– ihr eigenes Plätzchen ausgesucht. Zum Glück haben wir noch einige Orte in der Nähe, wo die Schachbrettblume en masse in der Natur blüht. Dort pilgere ich jedes Jahr hin und erzähle anschliessend daheim meinen eigenen von der wilden Verwandschaft. Es geht nichts darüber, die Pflanzen an ihrem Naturstandort zu sehen. Ich bin froh, dass dein Computer wieder genesen ist. Einen guten Winterendspurt und frohen Mut, Annette

    • Das Wurzerl sagt:

      Danke liebe Annette, es wäre jetzt übertrieben zu behaupten, dass mein Lappi genesen ist. Aber irgendwann gewinne ich den Kampf… oder nicht, grins. LG Wurzerl

  • Nicole Krause sagt:

    Danke für den überaus interessanten und informativen Beitrag über diese zauberhaften Zwiebelpflanzen. Immer wieder so schön zu lesen und immer wieder bewundernswert, was Du für ein Fachwissen besitzt und die Fotos sind immer einmalig.

    • Das Wurzerl sagt:

      Vielen Dank liebe Nicole, ich probiere ja alles aus, was mir gefällt und wenn ich dann an irgendeiner Gattung oder Art scheitere, dann fordert mich das in der Regel so heraus, dass ich herausfinden möchte, was nicht passt. Und dann entstehen eben diese ausführlichen Pflanzporträts. LG Wurzerl

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