Impressionen aus Wurzerlsgarten im I.Quartal 2022

Bachhügel mit Galanthus in Wurzerlsgarten
Das Schöne am Frühling ist, dass er immer gerade dann kommt, wenn man ihn am dringendsten braucht.
Jean Paul, deutscher Schriftsteller

…und jetzt ist er also da. Da ist es die allerhöchste Zeit, Euch das erste Garten-Vierteljahr 2022 zu zeigen – also einen Rückblick auf den Winter zu werfen. Die Fotos sind vom 1.1. – 22.3.2022, das bedeutet, ich kann Euch einige Schneebilder nicht ersparen. Es war dieses Jahr wieder einmal gar nicht so einfach, den Garten im weißen Gewand einzufangen. Viele Bilder hätte ich dagegen von frostgeschädigten Helleborus-Blättern und -Blüten machen können. Dazu kam im März zu deren Braunwerden dann auch noch der überflüssige gelbe Saharastaub dazu. Ja, ich habe wieder nicht mit Zweigen abgedeckt und die Rosen wieder nicht angehäufelt. Diese Winter sind doch keine Winter mehr – ja, aber genau das macht sie für viele Pflanzen in unseren Breitengraden gefährlich!

Für mich ist das bevorstehende Wochenende viel gefährlicher, die Zeitumstellung naht! Ich habe noch nie den “frühen Wurm” erwischt, lach. Jetzt wird es nochmal härter für mich Nachtlicht, zu einer für meine Umgebung annehmbaren Zeit aufzustehen.

Wintergarten und Vorgarten

Aber was schwätze ich wieder so lange, gehen wir doch einfach endlich in den Garten. Meine Kaffeetasse bleibt heute im Wintergarten, dann habe ich die Hände frei und kann alles besser erklären. Wer von Euch Sorge wegen der Schneebilder hat, kann sich auch noch eine Tasse Tee einschenken.

Im Wintergarten ist zur kalten Jahreszeit die Hauptblühzeit in Wurzerlsgarten

Der Wintergarten ist, nomen est omen, seit Dezember in Hochform. Das ist kein Wunder, denn viele Pflanzen, wie Bromelien, Orchideen, oder Hippeastrum, die Rittersterne, haben, trotz Züchtung, immer noch ihre innere Uhr und in ihrer Heimat ist nun mal zu unserer Winterzeit Sommer. Während teilweise die Bromelien und Orchideen seit Dezember immer noch die gleichen Blütenstände aufweisen und sich nicht in die verdiente Ruhe zurückziehen wollen, kommen die Rittersterne immer mal für ein kurzes Gastspiel wie Raketen aus ihren Zwiebeln geschossen und genießen für das Wochen-Schauspiel dann auch meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Ich steuere das Aufblühen meiner “Ritter”, indem ich sie im 14 Tages-Abstand ab September frisch eintopfe und wärmer stelle. Dabei halte ich sie aber noch trocken, bis sich eine neue Knospe aus der Zwiebel heraus gekämpft hat. Aber das habe ich ja schon in einem eigenen Post beschrieben.

Wir gehen jetzt als erstes in den Vorgarten, vergesst bitte nicht, es ist gerade Winter, zieht Euch also vorsichtshalber warm an.

Als asiatischer Zen-Garten ist er relativ blütenarm gestaltet.Trotzdem strahlt er zu den verschiedenen Jahreszeiten: erst mit Kirsch- Rhododendron- und Fothergilla-Blüten im Frühling, bunten Akeleien (total stilwidrig, aber interessiert mich das?) im Sommer und dem Farbfeuerwerk der kleinen Ahorne, des Ginkgo, der Gräser und Hostas im Herbst. Dazu erfreuen mich jeden Winter zwei Helleborus niger, die feiner leuchten, als die immer seltener werdenden Schneehäubchen auf den chinesischen Steinlaternen.

Die Terrasse und die Wisteria-Ecke mit dem linken Beet

Alle Wege führen nach Rom… quatsch, alle Wege führen auf meine Terrasse! Egal, ob ich Euch durch die Garage führe, die Seitentüre des Wintergartens benutze, oder durch die Bibliothek mit Euch in den Garten gehe, als erstes stehen wir immer auf der Terrasse. Darum habe ich sie letzte Woche noch extra für Euch frühlingshaft, österlich, aufgehübscht.

Heute laufen wir wieder im Uhrzeigersinn durch den Garten, also fangen wir mit der Wisteriaecke und dem linken Beet an. Manchmal passieren ulkige Dinge. Der umgestürzte Blauregen hat ja nun eine Metallmanschette bekommen, die leider so niedrig war, dass ich 2 Drittel der “Baum”-Krone abschneiden lassen musste, um ein Brechen des Lianenstammes zu verhindern. Damit wanderte mein Rosenkopf in Richtung Gartenweg. Damit er nicht so “nackig” in den Winter gehen musste, stellte ich ein Töpfchen mit einer Nandina domestica, einem Himmelsbambus (der in Wirklichkeit natürlich nichts mit Gras zu tun hat), in den Deko-Kopf, was ihm ganz gut gefiel. Als die ersten Fröste durch den Garten zogen, begann plötzlich ein Wettlauf an der Wisteriaecke. Ein in der Nähe wachsendes Epimedium, Elfenblume, streckte sich aus dem ersten Schneeglitzer nach einer Frostnacht im Januar und färbte sich in ein triumphierendes Rot. Das verleitete nun die Nandina ihrerseits, sich mit rotem Henna zu überschütten. Bis heute hat der Himmelsbambus diese Farbe behalten. Die arme Elfenblume sah jedoch vorletzte Woche so braun und zerzaust aus, dass sie bodennah zurückgeschnitten wurde.

Die weiße Helleborus orientalis, Lenzrose, im linken Beet hat sich das jetzt 2 Monate lang kopfschüttelnd betrachtet. Helleborus ist neben den Vorfrühlings-Geophyten mein wertvollster, zuverlässigster und am längsten blühender Gartengast. Alle gemeinsam haben sie, dass sie eigentlich nur viel Ruhe brauchen, bis sie ihren großen Winter-Frühlingsauftritt zeigen, der jährlich imposanter wird, wenn man sie denn lässt. Vielleicht sollte ich Euch noch kurz auf die einfachen Unterscheidungsmöglichkeiten zwischen der Christrose (Helleborus niger) und der Lenzrose (Helleborus orientalis x hybridus) hinweisen. Darum habe ich Euch Beide heute abgebildet. Das Laub der Christrose ist bläulicher und stärker gezähnt, sie blüht oft schon im Dezember auf und die schneeweißen Blüten schauen dem Fotografen offen ins Gesicht. Die Lenzrosen dagegen gibt es in verschiedenen Farbtönen zwischen weiß, gelb, rosa und schwarzrot, gefüllten Formen und offenen Schalenblüten und mehr oder weniger Zeichnung in den Blütenblättern und sie nicken immer etwas bescheiden, um den Fotografen zum Kniefall zu animieren. Ihre Blühzeit beginnt Mitte bis Ende Januar und kann auch bis in den Mai dauern, je nach Sorte.

Der Steingarten und die Blumenwiese

Parallel zum linken Beet und dem Weg daneben verläuft ja der Steingarten, der auf der gegenüber liegenden Seite einfach mehr oder weniger in die Wiese hinein züngelt, oder sich von einer Persischen Rose in die Schranken weisen lässt. Wie in den Alpen hält sich in meinem kleinen Alpingarten tatsächlich der Schnee immer ein paar Tage länger, als im “Flachland” (flachen Garten). Ob Schnee oder nicht, interessiert meine Hexenbesen im Steingarten nicht. Tanne und Fichte sind immergrün und mein kleiner Lärchen-Hexenbesen, Larix decidua, ahmt natürlich seine großen Eltern nach und hat schon Anfang November seine goldene Nadelpracht abgeworfen. So ganz langsam beginnen die Blattknospen leicht anzuschwellen, trotzdem muss ich mich noch auf das neue frischgrüne Nadel-Kleid der Lärche gedulden.

Im Winter gibt es nur eine Gattung, die ab Februar den Steingarten gezielt bepflanzt bereichert. Das sind meine kürzlich bei den Pflanzen vorgestellten Steingarten-Juwelen, die Netz-Iriden. Auf dem Foto ist die Iris Hybride ‘Katharine Hodgkin’ zu sehen, sie ist dieses Jahr besonders üppig. Alle anderen Blüten sind eingewandert aus der Blumenwiese, der Hüttenecke und sogar vom Frühlingsbeet auf der ganz anderen Gartenseite.

Meine Blumenwiese hat mich dieses Jahr mit einer Farbänderung überrascht. Die Winterlinge haben sich hier so vermehrt, dass die Farbe gelb von Februar bis Anfang März dominierte. Wo aber waren meine vielen Elfenkrokusse geblieben? Sie haben mich offensichtlich abgestraft. Ich habe letztes Jahr zwei Wochen zu früh das erste Mal gemäht, darum konnten die Blätter nicht in Ruhe einziehen und sie haben aus diesem Grund pausiert.

Dass sie noch da sind, zeigten sie mir durchaus auf dem Aquilegia Walk hinten vor dem Weg und rechts im Teich Mixed-Border, wo ich natürlich nicht mit dem Rasenmäher Unfug getrieben habe und sie sich ausgeruht und frisch präsentieren konnten.

Vom Hütteneck, die Peripherie entlang, bis zum Bachhügel

Jedes Jahr denke ich mir, dass es Sinn macht, den Winteraspekt von Beginn bis zum Ende in einem Bericht zu behandeln, weil da ja nicht wirklich viel passiert… und jedes Jahr fange ich dann an wie ein Weltmeister zu erzählen! Mea culpa, vielleicht bin ich ja noch lernfähig.

Das erste Vierteljahr ist ja immer das konstanteste, selten bleibt etwas ganz aus und spannend ist eigentlich nur die Beobachtung der Schneetage und Frostnächte, um zu sehen in welchem Monat die Winter- und Vorfrühlings-Geophyten aufblühen werden. Zu den absolut zuverlässigen Farbpunkten an der Hüttenecke gehören Cyclamen coum, die Zwerg-Frühlings-Alpenveilchen und Hepatica transsylvanica, das Siebenbürger Leberblümchen, mit etwas größeren Blüten als unser heimisches Waldleberblümchen. Sie leuchten tatsächlich vom hinteren Garten bis zu meinem Schreibtisch. Da bräuchte ich die Viola cornuta gar nicht als Ablenkung vom Tippen. Aber sie sind halt meine Lieblinge, die ersten in den Hängetöpfen für den Frühling auf der Terrasse, die bevorzugte erste Dekoration in Schalen und Kübeln und in den Beeten lassen sich auch immer wieder Sämlinge vom Vorjahr blicken.

So manches ändert sich aber auch völlig, denke ich mir, während ich den Peripherieweg auf den Bachhügel zusteuere. Letztes Jahr war der Hügel mit Helleborus orientalis übersät und ich beschloss, nach dem diesjährigen Blüh-Ende diese stark zu reduzieren und das dunkelrote Übermaß etwas einzuschränken mit dem dazwischen pflanzen von eigenen hellen und gefüllten Sämlingen. Als hätten sie es gewusst, sind sie dieses Jahr sehr manierlich zum Vorschein gekommen. Allerdings hat sich rechts davon ein panaschiertes mittelhohes Carex derart breitgemacht, dass es meine erste Frühlingsarbeit werden wird, dieses zurückzunehmen. Dazu gehört natürlich auch die Überlegung, was ich dort pflanze und was sich dann auch neben dem Carex behaupten kann, damit ich nicht in drei Jahren wieder soweit bin wie jetzt.

Das Mixed Border am Teich und das Rosenrondell am Bach

Wasser ist Leben, ohne meinen Teich und den Bachlauf könnte ich mir meinen persönlichen Traumgarten gar nicht vorstellen. Entsprechend viel Platz haben der Teich, das Mixed Border rund herum und der Bachhügel in meinem kleinen Garten Platz eingeräumt bekommen. Aber Frau braucht natürlich auch vieles andere im Garten, so durfte der kleine Bach kurz vor der Mündung noch schnell in das Rosenrondell hinein mäandern, weil das der einzige Ort war, wo ich noch einen Sitzplatz zusätzlich zur Terrasse unterbringen konnte. Und wenn das Bächlein dann leise murmelnd durchfließt, ist das Sitzen hier nochmal so gemütlich.

Die Fotos mit Blick auf das Paradiestor zeigen deutlich, wie sich der Garten innerhalb von zweieinhalb Wochen zwischen Januar und Februar verändern kann.

Dagegen erwacht das Rosenrondell tatsächlich erst wieder zum Leben, wenn ich mich an die Frühlingsdeko heranmache. In Oberbayern schneide ich die Rosen nie vor Anfang April. Und ebenfalls wird auch der Bach um die gleiche Zeit erst wieder in Betrieb genommen.

Vom Aquilegia Walk rechts zurück auf die Terrasse

Ich werfe noch einen Blick auf den Aquilegia Walk zurück und bin schier am Verzweifeln. Von 30 Pflanzen sehe ich 6 und von den 20 Sämlingen 3 Exemplare. Es ist einfach zu trocken und die März Nächte mit minus 10 Grad waren wohl auch nicht förderlich für meine Sorgenkinder. Nur die Elfen freuen sich, denn am Aquilegia Walk habe ich Dummkopf natürlich nicht gemäht.

Während Rosa ‘Fairy Bouquet’, meine Knospen-Strauchrose, zuverlässig wie immer, ihre Knospen bis weit in den Winter hinein rot leuchten ließ, bereitete mir Euphorbia amygdaloides ‘Ascott Rainbow’, eine Sorte der Mandelblättrigen Wolfsmilch, eine riesige positive Überraschung. Nachdem sie mir zusammen mit einer dunkelrotblättrigen Euphorbie ausgerechnet in meinem mildesten Kleinklima, im Wintergartenbeet, eingegangen war, pflanzte ich erneut ein Exemplar am Ende des rechten Beetes, genau gegenüber dem Frühlingsbeet an der Ahornecke. Ich kann ganz schön hartnäckig sein, wenn ich mir etwas einbilde! Was soll ich sagen, sie scheint einen Schutzschild zu haben. Weder der Hagel im Juni letzten Jahres, der Miscanthus ‘Silberfeder’ und mehrere Astern in unmittelbarer Nähe total dahinraffte, noch die Nacktfröste im Winter konnten ihr Erscheinungsbild trüben. Im Foto von Ende Januar sieht man, wie großartig und stolz sie sich aus dem Schneeboden abhebt.

Als ich kürzlich in einer Gärtnerei, schon fast aussortiert, da ziemlich am Blühende, eine Helleborus x glandorfensis HGC® ICE N’ ROSES® EARLY RED entdeckte, da war ich restlos begeistert. Diese Lenzrose gefiel mir in verblühendem Zustand fast besser, als frisch erblüht. Sie schimmert dann nämlich wie eine schwarze Perle im Gegenlicht und da sie eine beachtliche Höhe erreicht, kann ich das momentan auch täglich genießen. Ihren neuen Platz habe ich auch schon ausgesucht, sie darf direkt in der Nähe der Terrasse bleiben, im Beet zwar, aber schon geschützt vom Glasdach, dann wird sie nicht zu feucht im Boden, was den Wurzeln sicher schaden würde. Gesellschaft leisten wird ihr die Netziris, lris histrioides major x I. winogradowii ‘Katherines Gold‘, flankiert von einigen Schneeglöckchen-Tuffs.

Hach, apropos Schneeglöckchen…!!! Habt Ihr zufällig diesen Beitrag gesehen?

Ihr konntet Euch in diesem Post davon überzeugen, dass ich alles andere als galanthophil bin. Ich wollte nur wissen, wo meine 45 Euro geblieben waren. Galanthus ‘Trumpolute’ sehnsüchtig erwartet, Anfang März schoss er aus der Erde und Mitte März hüllte er sich schon in kostbaren Sahara-Staub, um noch wertvoller auszusehen. Den kleinen Einzelkämpfer hätte ich blühend nicht gekauft, da ich die Proportionen von Blüte und zu langem Stiel nicht ausgewogen finde. Aber nun habe ich ihn und ich werde mich hüten, ihn laut zu kritisieren, diese Diven, wer weiß, was da auf mich zukäme?!

Tja, und weil wir nun schon vor dem Frühlingsbeet am Ahorneck stehen, gibt es da einfach noch ein paar Impressionen, wie es seit Februar dort aussieht und immer noch bunter wird. Ich danke Euch für Eure Begleitung, ist doch viel lustiger, als wenn ich da immer alleine durchpese und vielleicht noch anfange Selbstgespräche zu führen. Habt eine gute Zeit und… die nächsten Garten-Impressionen kommen schon bald, großes Indianer-Ehrenwort.

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24 Kommentare

  • Liebe Renate,
    Es ist eine große Freude, Impressionen aus Wurzrlsgarten immer wieder anzusehen, ich gratuliere Dich zu dieser wunderbaren und hervorragenden Arbeit und wünsche Deinen weiterhin viel Erfolg bei guter Gesundheit.

  • Christa Schroth sagt:

    Nun wird’s aber wirklich Zeit liebe Renate, dass ich Deinen Traumgarten Augenschein nehme. Hat irgendwie noch nicht geklappt. Aber bald

  • Jenny Adam sagt:

    Liebe Renate, du hast deinen Wintergarten bzw. Vorfrühlingsgarten wunderbar beschrieben und mal wieder zauberhafte Bilder dazu aufgenommen. Es war wie immer sehr amüsant und informativ.

    Vielen Dank
    Liebe Grüße Jenny

  • Gabi Lahl sagt:

    Ich bin sehr beeindruckt (ein anderes Wort für neidisch) von deinen Garten. Und was da schon alles sooo blüht!!! Es gefällt mir auch, wie du deine geschmackvoll eingerichtete Oase gelungen in Worte faßt. Danke für den Gartenrundgang ♥

    • Das Wurzerl sagt:

      Vielen Dank, es freut mich, dass Dir mein Garten gefällt, ich hoffe, dass ich dieses Jahr meine Besuchswiederholung bei Dir schaffe. LG Wurzerl

  • Marie Christine Wyrsch sagt:

    Liebe Renate, Deiner Einladung in Wurzerls Garten bin ich heute ganz besonders gerne gefolgt. Es ist wunderbar unterhaltsam, Dich durch Deinen Garten zu begleiten, Deinen Geschichten um Pflanzen und Gartenszenen zuzuhören und dabei Deine Begeisterung für all das zu spüren. Danke! Carpe diem .

    • Das Wurzerl sagt:

      Danke liebe Marie Christine, erinnerst Du Dich, auch letztes Jahr war mein Winterpost am 25.3. und ich habe Deine schöne Geburtstagsgirlande gezeigt. Dieses Jahr Kaiserwetter und mein Garten hat sich echt angestrengt. Schön, dass Du mich heute begleitet hast. LG Wurzerl

  • Susanna sagt:

    Liebe Renate,
    wie schön, mal wieder mit dir durch deinen Garten zu schlendern! Deine Helleboren sind wunderschön. Ich liebe es auch ganz besonders, die dunkleren Blüten im Gegenlicht zu betrachten – sie scheinen dann von innen zu leuchten.
    Bei dir ist es deutlich kälter als bei uns; die Rosen habe ich schon geschnitten, denn die Forsythien blühen hier schon. Dennoch hast du eine Nandina im kleinen Topf. An sie habe ich mich bisher wegen unserer rauen Lage nicht heran getraut, wenn ich auch mehrfach bewundernd in der Gärtnerei um sie herum geschlichen bin. Wie kommt sie bei dir über den Winter? Hast du schon länger Erfahrung mit ihr und vielleicht einen Tipp für mich?
    Genieß’ den Sonnenschein in deinem herrlichen Frühlingsgarten, liebe Grüße,
    Susanna

    • Das Wurzerl sagt:

      Liebe Susanna, ehrlich gesagt, sie stand aus Verlegenheit im Topf, weil ich noch nicht weiß, wohin damit. Aber ich glaube, sie ist ein Must have! Wenn sie jetzt in diesem kleinen Topf, ohne Auspolsterung zum Dekokopf den Winter tatsächlich gut überstanden hat, dann denke ich, kannst Du mit ihr alles machen. Ich stelle sie vielleicht, solange sie klein ist direkt in einen Kübel auf die Terrasse. Muss erst warten. Aber warte Du nicht auf meine Erfahrungswerte, hol sie Dir, wenn Du sie siehst, sie ist es wert. LG Wurzerl

  • Edith sagt:

    Es ist immer wieder beeindruckend, was man in deinem Garten alles finden kann. Wenn man um die Größe des Gartens weiß, glaubt man fast nicht, dass alle diese hübschen Blumen und Kunstwerke da Platz haben. Du hast halt ein Händchen fürs Gestalten, auch auf kleinsten Flächen. Danke für die Führung und wie immer, für die lustigen Kommentare.
    Lieber Gruß
    Edith

  • Bina sagt:

    Liebes Wurzerl,
    vielen Dank für die Führung durch deinen wunderschönen Frühlingsgarten. Zum einen erfreue ich mich sehr an den schönen Blüten und zum Anderen finde ich auch die kleinen Veränderungen zum letzten Jahr sehr spannend, die mir zeigen, dass so ein naturnaher Garten wie deiner auch immer einen Wandel erlebt.
    Außerdem ist mir als aufmerksame Leserin deines Blogs natürlich nicht entgangen, dass heute dein Geburtstag ist, zu dem ich dir ganz herzlich gratulieren möchte. Ich wünsche dir einen schönen sonnigen Tag und alles Gute sowie Gesundheit für dein neues Lebensfahr.
    LG Bina

  • Silvio Bünzli sagt:

    Wunderschön,
    herzlichen Dank
    mit Grüssen aus der Schweiz
    Silvio Bünzli

  • Hallo Renate,
    so ein prächtiger Wintergarten, da lässt sich der Winter aushalten.
    Viele Grüße
    Elke

  • Alla Möller sagt:

    Liebe Renate gerade komme ich vom Spaziergang durch deinen wunderschönen und höchst interessanten Garten zurück in meine Welt. Es hat so gutgetan und ich habe viele gute Tipps mitgebracht. Danke und bis hoffentlich bald.

  • Erika Elferink sagt:

    Liebe Renate, es ist mir immer wieder eine Freude, mit Dir, durch Deinen Garten zu spazieren. Er ist soooo schön gestaltet, das man kaum glauben mag, wie “groß” er nur ist, bei der Vielfalt der Blumen die dort wachsen. Einfach nur wunderschön. Liebe Grüße Erika

  • Annette sagt:

    Ein wunderschön bebilderter Rundgang durch deinen Zaubergarten, liebe Renate. Du hast definitiv einen grünen Daumen, so grün, dass der Platz im Wintergarten wohl bald knapp wird. 😀 Man sieht an jedem Detail wie sehr du deinen Garten liebst. Überall diese kleinen Schätzchen! Beverley Nichols sagte, im Winter und Frühling sei es “Zeit zum Schrumpfen” – recht hatte er. Zu gern begibt man sich auf die Knie, um den hübschen Blütenzwergen zu huldigen Danke auch für die Hippeastrum-Tipps. Ich hoffe, du hast dich mittlerweile an die Zeitumstellung gewöhnt. Fiel mir heuer nicht leicht. Wir hatten übrigens eine ungewöhnlich lange Kältephase in diesem Winter und vor kurzem noch einen weiteren ungewöhnlichen Kälteeinbruch, der zwei Drittel meiner Wisteriablüten gekillt hat. Naja, freuen wir uns an dem, was gedeiht ;). Einen sonnigen Mai wünscht dir Annette