Schloss und Park Nymphenburg in München

Wasserbassin im Rondell vor dem Schloss Nymphenburg, München

Bin ich ein Münchner Kindl?

Genau genommen wohl nicht, denn meine ersten 2 Lebensjahre verbrachte ich im westlichen, oberbayerischen Pfaffenwinkel. Aber meine Kindheit und Jugend verlebte ich in München, insgesamt 25 Jahre, da wird es doch Zeit, dass ich mich endlich einmal mit meiner Heimatstadt beschäftige, auch wenn ich inzwischen eine überzeugte Landpomeranze bin.

Drei Dinge, die sich mir schon als Kleinkind einprägten, nämlich die Isar-Auen, der Englische Garten und das Nymphenburger Schloss, lohnen alleine schon einen Besuch der bayerischen Landes-Hauptstadt.

Da das Ensemble des Nymphenburger Schlosses, umgeben von einem herrlichen Park, eine vielseitige Alljahres-Kultur- und Natur-Adresse ist, beginne ich mit meiner Vorstellung der Münchner Sehenswürdigkeiten genau da im äußersten Münchner Norden.

Der Weg von der Schwaige Kemnat zum Schloss Nymphenburg

Wer sich von Euch nicht für Historie und Entstehungs-Daten interessiert, der hüpft einfach weiter zum Schloss-Rundgang und wer auch damit nichts anfangen kann, der “läuft” direkt weiter unten in den Park hinein!

Schloss Nymphenburg im Winter

Als Henriette Adelheid von Savoyen im Jahre 1662 anlässlich der Geburt ihres Sohnes, des Kurprinzen Max Emanuel, vom bayerischen Kurfürsten Ferdinand Maria, ihrem Gemahl, die Hofmark Menzing mit dem Schloss Blutenburg geschenkt bekam und dieser östlich davon die näher an München gelegene Schwaige Kemnat erwarb, begann die Erfolgs-Geschichte von Schloss Nymphenburg. 1664 ließ Ferdinand Maria seiner Gattin dort ein Landschloss errichten, dadurch verlagerten sich die Aktivitäten des Hofes erstmals nach Nymphenburg, so nannte Adelheid von Savoyen ihren Besitz. Ursprünglich als Lustschloss, in der Art italienischer Landvillen konzipiert, wurde Nymphenburg unter Max Emanuel ab 1701 zur barocken Schlossanlage ausgebaut und diente von da als Sommerresidenz und Alternative zur Münchner Residenz, dem eigentlichen Regierungssitz in München.

Schloss Nymphenburg, München

Dieses heutige Baudenkmal war dann von 1715 – 1918 der Sommersitz bayerischer Könige und Kurfürsten aus dem Hause Wittelsbach. Der Ausbau vom kleinen Landgut zu einer monumentalen Dreiflügel-Anlage zog sich über zwei Jahrhunderte hin und wurde von den Architekten Enrico Zuccalli und Joseph Effner in Barock und Rokoko ausgeführt. Mit dem Schloss, dem ostseitigen Rondell, dem westseitigen Park, vier Burgen und zahlreichen Kanälen gehört Nymphenburg zu den größten Schlossanlagen in Deutschland und sicher auch zu den bedeutendsten in Europa.

Interessante Details sind meiner Ansicht nach:

–  die Gründung der Nymphenburger Porzellanmanufaktur im Jahre 1747 durch Kurfürst Max III. Joseph; seit 1761 befindet sie sich im Pavillon am nördlichen Schlossrondell 8, der Teil der sogenannten Kavaliershäuser ist.

– 1763 spielte Wolfgang Amadeus Mozart anl. einer großen Gala im Schloss vor dem Kurfürsten.

– 1825 starb König Maximilian I. im Schloss

– sein Urenkel König Ludwig II. wurde 1845 im Schloss geboren

– 1863 fand in Nymphenburg das einzige, ein sehr freundschaftliches Treffen, zwischen Ludwig und Otto von Bismarck statt.

Das Schloss – Höhepunkte eines Rundgangs und Ausblicke

Eine Führung im Schloss beginnt stets im Steinernen Saal, dieser zentrale Raum, ein opulenter Festsaal, reicht nämlich über drei Stockwerke. So gelangt man auch nur von hier aus in die beiden Flügel. Üppige Rokoko-Stuckaturen und ein wunderbares Deckenfresko, gemalt von Johann Baptist Zimmermann sind nicht nur die Krönung dieses Raumes, sondern sicher auch der künstlerische Höhepunkt des Schlosses.

In allen Räumen habe ich ohne Blitzlicht fotografiert. Darunter leidet zwar die Bildqualität, aber die alten Stoff- und Gemälde-Farben werden geschont. Für einen ersten informativen Eindruck mag es genügen.

Gleich das erste Bild zeigt das Geburtszimmer des späteren Königs Ludwig II.. Der blaugrünen Seide verdankt der Raum auch den Namen “Grünes Schlafzimmer”. Prinzessin Marie von Preußen ließ auf dem Schreibtisch Büsten ihrer Söhne Ludwig und Otto aufstellen.

Neben den verschiedenfarbigen Seiden-Tapeten, auf einem weiteren Bild ein roter Empfangsraum, finden sich auch immer wieder Chinoiserien, wie sie im 18./19. Jahrhundert besonders populär waren. Die bayerischen Könige hatten eine besondere Schwäche für chinesisches Porzellan, die sie mit vielen europäischen Herrscher-Häusern dieser Zeit teilten.

Sehenswert ist auch die berühmte Schönheitengalerie Ludwigs I. im ersten Stock des südlichen Schlosspavillons, in der sich auch ein Bild von Lola Montez befindet, mit der Ludwig I. eine verhängnisvolle Affäre hatte. Der Künstler Joseph Stieler malte, was damals absolut rar war, nicht nur Hofdamen, sondern Frauen aus allen Gesellschaftsschichten. Auch die Gemälde sind sehr lichtempfindlich, darum ist auch hier die Qualität der Bilder sehr mangelhaft. Das mittlere Bild zeigt den Blick aus einem Fenster von der Schloss-Balustrade in Richtung Park.

Wer noch mehr von der Schlosseinrichtung sehen möchte, findet im Obergeschoss des Südflügels eine Privatsammlung mit Nymphenburger Porzellan vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Das Marstallmuseum, ebenfalls im Südflügel des Schlosses befindlich, zeigt über 40 Pferdewägen, Prunkschlitten, und Kutschen der damaligen bayerischen Kurfürsten und Könige.

Am anderen Ende des Schlosses ist seit 1990 das Naturkunde-Museum “Mensch und Natur” untergebracht. Das ist gerade für Familien mit Kindern die Möglichkeit, dass sich z.B. ein Elternteil mit den Kindern dorthin begibt und der Partner/in schaut sich derweil die Innenräume des Schlosses an. Dann gibt es einen “fliegenden Wechsel”, während die Kids im Museum immer noch mit der kindgerechten, didaktisch gut geführten Ausstellung beschäftigt sind, geht dann das zweite Elternteil in den Park, um sich dort umzusehen. Somit kommt die ganze Familie zu ihrem Recht.

Ich möchte jetzt aber endlich in den großen Park, darum gehe ich ein letztes Mal durch den Steinernen Saal  zum Ausgang.

Der Schlosspark und die Parkburgen

Der französische Schlossgarten

Tatsächlich ist der Nymphenburger Schlosspark mit 229 ha eines der größten und bedeutendsten Gartenkunstwerke Deutschlands. Davon umfasst die historische Gartenmauer circa 180 Hektar. Der Park steht nicht nur unter Denkmalschutz, sondern ist zudem ein wichtiges Landschaftsschutzgebiet der Landeshauptstadt München. Der im französischen Stil gehaltene, barocke Schlossgarten ist ursprünglichen Vorbildern, wie dem Schloss Versailles, nachempfunden. Die heutige Gestalt verdankt es Friedrich Ludwig Sckell (ab 1799).

Imposant ist der etwa 3 Kilometer lange Nymphenburger Kanal, der zwischen zwei von Bäumen beschatteten Auffahrts-Alleen direkt in das große Schloss-Rondell führt.  Joseph Effner rahmte das Rondell ab 1728 mit zehn Rondellpavillons, den sogenannten Kavalierhäusern ein.  Hier grenzt der Kanal an ein großes Wasser-Bassin mit dem abschließenden runden Fontäne-Becken, das bereits Teil des sogenannten Ehrenhofes ist. Der Garten ist hier innerhalb zweier halbmondförmig aneinandergereihter, niedriger Bauten mit schmalen Beeten, breiten, fein gekiesten Wegen und großen Rasenflächen angelegt. Trotz der großen Ausmaße des Rondells wirkt dieser vordere Teil sehr in sich geschlossen.

Das hintere, große Gartenparterrre ist als Rechteck ausgeführt, spiegelt aber die vordere Rundform im großen Wasserbassin. Dahinter endet der breite, gekieste  Mittelweg und führt dann als dominante Sichtachse den Wasserkanal in den Landschaftspark hinein.

Die eckige Ausführung der Form des großen Gartens hinten wird durch einen Gehölz-Rahmen gemildert und durch das Aufstellen vieler Skulpturen im Park auflockernd gegliedert.

Auf beiden Seiten befinden sich repräsentative Freitreppen mit prunkvollen Balustraden, von denen man vom Frühling bis in den Sommer hinein die Wasserspiele bewundern kann.

Der englische Landschaftspark

Der weitaus größere Parkteil ist als englischer Landschaftspark ausgeführt. Friedrich Ludwig Sckell gelang es mit dem Erhalt des Parterres und des Kanals, aus dem barocken Schlossgarten und dem englischen Landschaftspark eine Verbindung zu schaffen, wo jeder Teil den anderen noch einmal aufwertet. In England hatte Lancelot Capability Brown die barocken Gärten einfach zerstört, um ein einheitliches neues Bild zu schaffen. Hier ist bei Sckell wohl der Einfluss vom Schlosspark in Schwetzingen zu sehen, wo es ebenso hervorragend gelungen ist, die beiden Komponenten des formalen Gartens in den naturnahen Landschaftspark harmonisch ineinander fließen zu lassen.

Es gibt zwar einige pittoresque Details, aber wer mit offenen Augen durch die Wäldchen, an Bachläufen, künstlichen Seen, Kaskaden, Statuen oder Kanälen vorbei, über Brücken und durch Wiesen das verzweigte Wege-Netz entlang läuft, der wird sich einfach nur wie in einem romantischen Märchen fühlen.

Parkburgen, Staffage- und Zweckbauten

An Gebäuden ist der Park reich. Da wären zuerst einmal die historischen Gewächshäuser. Das östliche Gewächshaus wurde nach einem Brand 1867 von Carl Mühlthaler als Eisen- und Glas-Konstruktion neu errichtet und heißt seitdem Eisernes Haus. Das mittlere, das Geranienhaus (der alten Bezeichnung für Pelargonien nachempfunden) ist noch das Original, das Sckell 1816 erbauen ließ. 1820 folgte westlich davon das Palmenhaus. Direkt an der Schlossmauer liegt das Schwanenhals-Gewächshaus, 1755 erstellt, diente es der Hofküche als Lieferant exotischer Früchte, wie der Ananas.

Am prunkvollsten ist sicher die Amalienburg mit dem Spiegelsaal, das als Jagdschlösschen diente. Aber auch die festliche Badenburg am Großen See, oder die exotisch anmutende Pagodenburg am Pagodenburger See  sollen erwähnt werden. Am Badenburger See befindet sich der Apollotempel, ein Monopteros mit 10 Säulen. Die als Ruine gestaltete Eremitage, Magdalenenklause genannt, ist mitten im Wald der zum Seiteneingang des Botanischen Gartens München führt, der sich nahtlos an den Park anschließt. Im sogenannten Dörfchen im Süden, befindet sich das Grüne Brunnhaus mit den Wasserrädern und Druckpumpen für die Gartenfontäne. Apropos Wasser!

Wasser

Wasser spielt überall im Schlosspark und der Einfahrtschneise eine Riesenrolle. Die Münchner und natürlich auch Touristen haben schon vor langer Zeit den Nymphenburger Kanal im Winter, wenn das Eis trägt zum Eislaufen, Eishockey spielen und Eisstock schießen für sich entdeckt. Romantische Gemüter gleiten im Sommer lieber auf der Parkseite mit einer venezianischen Gondel über den Schlosskanal.

Im Norden befindet sich der kleine Pagodenburger See, der größere Badenburger See ist im Süden des Parks. Beide Seen wurden von Sckell angelegt. Durch das Pagodenburger Wiesental fließt der Hartmannshofer Bach, der nach 420 m in den Kugelweiher mündet, ebenfalls eine Schöpfung Sckells.

Während die ruhigen Seeflächen zur Meditation einladen, beleben die fließenden Kanäle und Bäche, oder rauschenden Kaskaden und Wasser-Fontänen das Parkbild.

Die historische Gartenmauer und die Ha-Has

Die Gartenmauer wurde in der Zeit zwischen 1730 und 1735 errichtet, um den Wildwechsel zu unterbinden. Das Schlossparterre ist ja mit einem Waldbereich umgeben, der zu einem Waldgebiet (königlichen Jagdgebiet) gehörte, das ursprünglich bis in die Starnberger Seen-Landschaft hineinreichte. Noch heute bietet der 7 km lange Trampelpfad die Mauer entlang, eine interessante Alternative zu den offiziellen, in den Karten eingezeichneten Wegen.

Ha-Has (auch Ahas genannt) kannte ich ursprünglich nur aus den großen englischen Parks, die mit Hilfe von tiefer gelegten, oft einseitig gemauerten Gräben das Weidevieh aus dem Ziergarten fernhalten und damit die Landschaft mit großzügigen Sichtachsen in den Park holen. Im Nymphenburger Park gibt es tatsächlich gleich 4 Ha-Has. Sie haben alle die einzige Aufgabe, die Sichtmöglichkeiten durch die Wiesenschneisen in das Umland zu verlängern. Früher war das durchaus reizvoll, denn, heute leider größtenteils zugebaut, gab es bei entsprechendem Wetter eine Fernsicht bis in die Alpen. Die Blutenburg ist ein näheres Sichtachsenziel, das zu entdecken noch möglich ist.

Interessante Details zum Schlosspark

– ab 1792 öffnete Kurfürst Karl Theodor den Nymphenburger Park erstmals für die Bevölkerung

– 1972 fanden die Wettbewerbe im Dressurreiten der Olympischen Sommerspiele in München im Gartenparterre vom Nymphenburger Schloss statt.

– im Schlosspark befinden sich mehrere Sondergärten, so der Kronprinzengarten (oder Ludwigsgarten) nordöstlich der Amalienburg; drei Ziergärten nördlich des Gartenparterres; sowie der Nördliche und der Südliche Kabinettsgarten, die beide als giardini segreti (Geheime Gärten) ausgeführt wurden.

– die Skulpturen im Nymphenburger Park sind der griechischen Mythologie nachempfunden und stellen die Hauptgottheiten des Olymp dar. Viele der ursprünglichen Skulpturen und Vasen existieren heutzutage nicht mehr. 

– der ökologische Wert des Parks ist enorm. Der Gehölz- und Stauden-Bestand des Landschaftsparks ist schon zu Zeiten von Sckell sehr vielfältig angelegt worden. Die Seen und Bäche, große Wiesentäler, Misch-Wald und Gehölz-Unterpflanzungen boten schon immer Tierarten wichtige Lebensräume.

– es leben hier 17 Säugetierarten und ca. 175 verschiedene Vögel, dazu kommt eine Unmenge an unterschiedlichen Insekten, einige Amphibienarten und Reptilien wie die Ringelnatter.  

Seit Beginn der Pandemie ist der Seiten-Eingang des Botanischen Gartens, der sich nicht weit von der Magdalenen-Klause entfernt befindet, leider geschlossen. Wer Beides sehen möchte, der sollte sich im Internet ansehen, ob ein Eintritt wieder von da aus möglich ist. Parken würde ich immer im Schloss-Rondell, denn dort fand ich noch immer einen Parkplatz, im Gegensatz zur kleinen Parkbucht direkt gegenüber dem Haupteingang des Botanischen Gartens, die leider immer voll ist.

Schloß Nymphenburg 1, 80638 München

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13 Kommentare

  • Anja Siebel sagt:

    Hach, das Nymphenburger Schloss – ein fester Bestandteil meiner Münchner Jugend. Alleine mit der Schule müssen wir über die Jahre mindestens zehnmal dort gewesen sein (“Heimat- und Sachkunde” hieß das damals). Und 1986 lag ich mit einem Freund gemütlich in der Sonne auf dem Rasen im Nymphenburger Park, als wir über das Radio erfuhren, dass wir uns nicht im Freien aufhalten sollten. Man wusste noch nicht sicher, ob diese Wolke aus Tschernobyl gefährlich war oder nicht…

  • Sabine sagt:

    Oh, liebe Renate, vielen Dank für diesen schönen Bericht. Ich muss sagen, Myphenburg fehlt mir in meiner König-Ludwig-II-Schloß-Besichtigungs-Sammlung und das muss ich definitiv nachholen und dabei werde ich auch gleich den schönen Schloßgarten besuchen. Welche Jahreszeit empfiehlst du denn?

    • Das Wurzerl sagt:

      Liebe Sabine, ich habe ja absichtlich, den Schlosspark zu den verschiedenen Jahreszeiten gezeigt. Das ist dann zwar kein ruhiger, in sich geschlossener Spaziergang, jedoch ging es mir eben darum, die Vielseitigkeit der Möglichkeiten des Gesamtensembles aufzuzeigen. Ich denke, schön ist der Park immer, aber für Dich, ich sage mal, Du bist ein Mensch der sich wie ich für alte Bäume und Indian Summer begeistern kann, ist wohl der Herbst am besten. Darf dann auch gerne etwas kälter sein, denn zum Aufwärmen gibt es eben Schloss oder Museum. Im Sommer ist Nymphenburg fest in Touristen-Hand. Das schmälert zumindest meinen Genuss etwas. LG Wurzerl

  • Susanna sagt:

    Liebe Renate,
    wir waren schon mehrmals in der Nähe des Schlosses, haben es aber noch nicht in den in den Park hinein geschafft. Er steht auf jeden Fall auf meiner Liste dessen, was ich in München sehen möchte! Ein ganz vielseitiger Beitrag, der mich nun auch noch angeregt hat, das Schloss zu besichtigen.
    Ich wusste gar nicht, dass es die Ha-Has auch außerhalb von England gibt!
    Liebe Grüße,
    Susanna

    • Das Wurzerl sagt:

      Liebe Susanna, zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das auch erst vor einigen Jahren bewusst registriert habe. Ich dachte grundsätzlich, dass es nur zur Abtrennung der Viehweiden dient, aber evtl. wurden auch vereinzelt Schalentiere innerhalb der Mauer gehalten und für die ist es ja genauso gut.Liebe Grüße zurück Renate

  • Edith sagt:

    Liebe Renate,
    gerne erinnere ich mich an Besuche in Nymphenburg. Ich habe mich eher in den Gärten aufgehalten, weniger im Schloß selber. Dafür muss man sich sicher mehr Zeit nehmen, bei soviel Geschichte. Erinnern tue ich mich gerne an die Schmetterlinge in einem Gewächshaus, an die Besichtigung des Alpengartens und überhaupt an die wunderbaren Anlagen dort. Ich habe von dort viele interesante Fotos im Archiv, die werde ich mal wieder durchstöbern, wenns regnet.
    Liebe Grüße
    Edith

    • Das Wurzerl sagt:

      Liebe Edith, die Stichworte, die Du nennst, betreffen allerdings zumeist den benachbarten Botanischen Garten. Aber es ist wirklich alles schön und interessant und bietet eben für alle, sogar die unterschiedlichen Garten- und botanischen Geschmäcker etwas. Ich sende Dir ganz herzliche Grüße Wurzerl.

  • Liebe Renate
    über eine Ha-Ha oder Aha als Gestaltungsmittel der Gartenkunst hatte ich in meinem Garten auch nachgedacht, den im ersten Frühling waren zur gleichen Zeit 7 Rehe zum Tulpenessen da.
    Ein Ha-Ha verhindert, dass Tiere und ungebetene Besucher in den Garten gelangen, ohne dass der Blick auf das Gelände und die umgebende Landschaft durch eine Mauer/ alternativ einen schrecklichen Zaun verstellt wird. Der Garten kann dadurch größer wirken und wie in meinem Fall kann nun der Blick über die Wiesen verlaufen.
    Am Ende ist daher mein Burggraben entstanden, auch wenn alle lachen über diesen Begriff, gleicher Effekt. Die Höhen für ein Ha Ha habe ich daher schon eingebaut. Zeige ich gerne beim nächsten Treffen mal. Ich liebe Erdarbeiten hihi
    Danke für den tollen Bericht

    • Das Wurzerl sagt:

      Liebe Erna, oft kommt ja diese Frage, wie man die Wildtiere aus dem Garten heraushält. Bei Dir ist das tatsächlich eine Möglichkeit, die greifen würde. Bei kleineren Gärten glaube ich, verliert man zuviel Platz und ich könnte mir auch vorstellen, dass man Probleme damit bekommt, so etwas vielerorts genehmigt zu bekommen? Ich bin gespannt, was es das nächste Mal zu sehen gibt und freu mich schon sehr. LG Wurzerl