Künstlergarten Lothwesen

Künstlergarten Gertrud Lothwesen, Vorgarten

Eines von Gertruds Talenten, nämlich das einer hervorragenden Fotografin, ist weithin bekannt. Darum hoffe ich auf Nachsicht, wenn ich einfach durch den Garten spaziere und die Momentaufnahmen zeige, wie sie sich mir spontan dargestellt haben – also wie immer – Garten pur, ohne Stativ, Makro und Tiefenschärfe.

In meinen Fotos hoffe ich, dass die beiden weiteren Talente von Gertrud, nämlich die als kreativer Keramik-Künstlerin und großartiger Garten-Gestalterin erkennbar, sichtbar und somit erlebbar werden.

Der Vorgarten

Künstlergarten Gertrud Lothwesen, Buddha im Vorgarten

Was für ein Empfang! Das rote Gras Imperata cylindrica var. koenigii ‘Red Baron’ wirkt wie in Brand gesteckt, als die Sonne bei unserer Ankunft schräg in den Vorgarten fällt. Die Anemone ‘Honorine Jobert’ spendet uns ein strahlendes weißes Lächeln. Liriope muscari, die Glöckchentraube und verschiedene Heuchera bieten einen entzückenden Anblick. Hinter einem Baumstamm nahe dem Zaun spielt uns ein kleiner niedlicher Flötenjunge einen musikalischen Willkommensgruß. Ich weiß nicht, wo ich zuerst hinschauen soll.

Wie gut ist es, dass Gertrud Lothwesen ebenfalls im Vorgarten steht und das Lächeln der Anemonen überstrahlt, so können wir uns doch erst einmal in Ruhe begrüßen und über unser Wiedersehen freuen. Während sie mit Christa Schroth und dem Ehepaar Hantelmann langsam schlendernd und plaudernd in den großen Garten geht, schaue ich mich in aller Ruhe im Vorgarten um.

Gertruds Eingangs-Bereich ist ruhig, entspannt, ostasiatisch angehaucht und mit Wolkenbäumen und zu Kugeln geschnittenen Gehölzen sehr attraktiv angelegt. Eine abwechslungsreiche Stauden-Unterpflanzung wirkt sehr lebendig und bildet allein nur mit dem unterschiedlichen Blattwerk hinreißende Farben- und Formen-Gemälde. Souverän präsentiert sich Pinus Mugo ‘Mini-Mops’, eine Zwerg-Kugelkiefer. Bei ihrem sehr langsamen Wachstum reicht es, die austreibenden Nadel-Kerzen nur alle 2 Jahre zu schneiden. Das ist sicher der Grund dafür, dass die Zwergkiefer mit dem lustigen Namen ‘Mini-Mops’ so stolz ihren Platz in dieser meditativen Umgebung behaupten kann, lächeln muss ich trotzdem. Schräg dahinter ist die Rutenhirse, Panicum virgatum, im Vordergrund findet sich Azorella trifurcata, das Andenpolster. Es ist extrem hitze- und trockenresistent und wird auch in heißen Sommern nicht gegossen.

Einige schöne Stein-Findlinge sind im Gartenbereich verteilt. Alles andere, was nicht wächst, sondern der Verschönerung des Gartens dient, ist von Gertrud Lothwesen selbst, meist mit Ton, angefertigt worden. Die Pagode, die aus den rot grünen Tönen der Heuchera ‘Amber Wave’ und des Blutgrases stolz in den Himmel emporragt, die kleine Tempel-Leuchte auf dem Andenpolster und der Buddha, der lächelnd entrückt zwischen Hosta ‘Liberty’, Euphorbia ‘Ascot Rainbow’ und Hydrangea ‘Limelight’ sitzt, alles ist Gertruds Werk!

Auf meine Frage nach den Ton-Arbeiten kommt die berechtigt stolze Antwort: “Du wirst in meinem Garten keine gekaufte Keramik finden”. Ich füge in Gedanken hinzu: “Wie wunderbar, das ist einer der Punkte, die zur geschlossenen Gesamtharmonie dieses Künstler-Gartens auf eine sehr individuelle, unverwechselbare Art beitragen.”

Während ich die breite Einfahrt an der Seite des Hauses zur Gartenterrasse gehe, möchte ich das Video von Gertrud zeigen. Es wird höchste Zeit, sie und ihre Passion des Töpferns, besser kennenzulernen, bevor ich den Spaziergang im Hauptteil des Gartens fortsetze.

Die Keramiken sind alle im gleichen Farbton gehalten, so dass sich der Blick darauf auf die Formgebung und Mimik der Figuren und Deko-Stücke konzentrieren kann. Gertrud ist eine Autodidaktin, die sich an ihre Hobbies: “Garten – Fotografie – Keramik” selbst herangetastet hat. Genau das ist wohl der Grund, dass ein wirklich einmaliges Gesamtkunstwerk entstanden ist, das ich in dieser harmonischen Logik und Geschlossenheit nie zuvor so erlebt habe. Für die Tonarbeiten entschied sich Gertrud für eine Masse, die es mit unterschiedlichen Schamotte-Anteilen verschieden grob gekörnt zu kaufen gibt und die nach dem Brennen mit 1200 Grad (das garantiert absolute Winterhärte) ein sehr schönes, leicht angebräuntes Creme-Weiß ergibt.

Die Terrassen-Ebene im großen Garten

Brunnen-Keramik auf Terrasse Künstlergarten Gertrud Lothwesen.

Inzwischen habe ich die große Terrasse erreicht. An ihrer Kante fällt das Gelände sofort in einer mit einem Mixed Border bepflanzten Fläche steil ab. Das Fehlen einer Balustrade öffnet den Blick ungehindert in die bewaldeten Hänge des westlichen Harzes. Bad Grund ist ein heilklimatischer Kurort mit Heilstollen-Betrieb und Gertruds Garten liegt schon ein ganzes Stück weit oben, so dass er sich, nachdem die Terrassen-Böschung mit einer durchgehenden Mauer zum Garten hin befestigt ist, sofort weiter in einem Hang bis auf das letzte Stück, das sich unten relativ gerade vor der Grundstücks-Grenze befindet, ausbreitet.

Im Terrassenbeet gibt es eine interessante Gehölz-Mischung aus Hortensien (z.B. ‘Annabelle’, ‘Limelight’) Rosen mit unterschiedlichen Wuchsformen (Rosa ‘Aspirin’, Mini Eden Rose, ‘Compassion’ u.a.), kleine japanische Ahorne, die dürfen, wie sie wollen und Eiben, die zu Ruhepolen geschnitten werden.

Die Skulpturen auf der Terrasse sind so geschickt verteilt, dass jede für sich wirkt und sie sich nicht gegenseitig die Schau stehlen. Natürlich schöpft das Brunnenmädchen Wasser und der alte Römerkopf ist mit einem Mühlenbeckia-Kranz fertig zum Triumph-Zug geschmückt. Um bei den beiden Blumenmädchen auf der rechten Seite eine Verbindung zu schaffen, haben sie beide das gleiche Podest getöpfert bekommen.

Ich möchte mir die Terrassen-Böschung von unten ansehen und laufe langsam die Mauer entlang. Hier scheinen alle Skulpturen zu träumen, das Mädchen, das ihr Näschen in den Blüten der Hortensie ‘Annabelle’ versenkt hat, der lächelnde Junge, der sicher von seinem nächsten Abenteuer im Garten träumt und natürlich auch das Pärchen, das sich von Mühlenbeckia und der Clematis ‘Arabella’ umgarnen lässt.

Die linke Hangseite

herbstblühendes Cyclamen, Künstlergarten Gertrud Lothwesen

Ich weiß, 1700 qm, das ist eine Menge, trotzdem bin ich von der Größenwirkung des Gartens überrascht. Lange stehe ich da und grüble, warum er so riesengroß wirkt. Die Hanglage wurde geschickt genutzt und interessant gestaltet. Rechts und links mäandern unterschiedlich breite Beete mit weichen Abschluß-Rundungen in die riesige, makellose Rasenfläche hinein. Die geschickte Staffelung der Pflanzen, die von niedrigen Polstern bis hin zu großen Bäumen reicht; diese oft als Hochstamm gezogen, um noch mehr Pflanz-Möglichkeiten zu gewinnen und das häufige Wiederholen von gleichen Stauden oder Gehölzen wirkt großzügig und vergrößert optisch den Garten.

Immer wieder sind die Beete mit selbst gefertigten  Pflanzen-Amphoren  (spanische Gänseblümchen, Erigeron karvinskianus)  oder kleinen Steinlaternen verschönt. Mit besonderer Sorgfalt hat Gertrud die Plätze für ihre exquisiten, unverwechselbaren Tonfiguren ausgesucht. Es gibt keinen Weg, der den Rasen durchschneiden würde, erst im flachen Teil kommt man durch ein schmiedeeisernes Tor auf ein Stück Kiesweg.

Ich tauche einfach in die linke Beet-Seite ein und halte kleine Szenen fest, die mich ansprechen. Dabei fällt mir auf, dass die linke Seite die schattigere, nicht ganz so trockene im Garten ist und wohl auch durch Bodenverbesserung mit etwas anderen Pflanzen versehen ist, als der rechte Sonnenhang. Als ich letztes Jahr im Sommer diesen Garten das erste Mal besuchen durfte, da sah ich die wunderbar getöpferten Seitenstelen und die Kugeln kaum, weil die entzückende Rose ‘Lupo’ sich bis ganz nach oben geschwungen hat. Jetzt ist sie heruntergeschnitten und was macht sie? Sie zeigt schon wieder die ersten Blüten und möchte schon wieder zum Höhenflug ansetzen, aber es ist Anfang Oktober, da schafft sie das nicht mehr.

Im unteren Flachteil des Gartens

Tor in unteren Garten, Künstlergarten Gertrud Lothwesen

Auch wenn das Tor einlädt einzutreten, so möchte ich doch erst noch die Einbuchtung des linken Beetes betrachten, das sich wie eine Halbinsel bis zum Tor ausbreitet. In diesem Beet haben offensichtlich die drei Zwerg-Kugel-Amberbäume ‘Gum Ball’ das Heft in der Hand, ausgerechnet die feinen panaschierten, jahreszeitlich bedingt schon sehr verfärbten  Calamagrostis “Overdam” bieten einen interessanten Widerpart für die Hochstämme. Um das Herbstfeuer in diesem Border noch anzufachen hat sich ein Gingko ‘Mareiken’ zu den Amberbäumen gesellt. Die Hecke, die den Weg des unteren Gartens abtrennt, ist mit grün-weiß panaschiertem kleinblättrigem Euonymus geformt. Das ist eine weich gezeichnete, trotzdem nachdrückliche Abgrenzung.

Im unteren Teil gibt es nicht nur einen schönen Sitzplatz zu entdecken, auch ein Glashaus ist hier aufgebaut. So gibt es immer frische Tomaten ohne Braunfäule.

Was mir sofort auffällt, hier wird der Boden trocken und die Sonnenanbeter unter den Pflanzen haben hier gute Bedingungen. Wo sich zwischen die Rose ‘Lupo’, dem Geranium ‘Rozanne’ und dem ungefüllten Mutterkraut der einjährige Schopfsalbei, Salvia viridis aussät und Nassella und Verbena bonariensis durch die Beetszenerie tanzen, da wird der Boden wasserdurchlässig und warm.

Das muss ich natürlich genauer erkunden. Interessanterweise zeigen gerade die vielen eingestreuten Rosen, was sie hinsichtlich des Bodens und des Klimas einstecken können. Nun ja, denkt man an ihre Herkunftsländer, so wundert es einen nicht. Trotzdem denke ich, dass Gertrud da ein wenig herum probiert hat, was sich an Rosen in dieser Lage bewährt. Ein versonnen dreinblickendes Engelchen hat sich einen tollen Platz zwischen heller Hosta, Euphorbia ‘Ascot Rainbow’ und einer roten Buchenhecke gesucht.

Die Rose ‘Heidetraum’ zeigt sich hinter Nassella ‘Ponytail’, was genauso toll aussieht wie in einer anderen Ecke die Rose “Sternenflor” neben dem blauen Bärenschwingel. Das stahlblaue Eryngium bringt genau den richtigen Farbton, um die pinkigen Cosmeen von der Rose abzugrenzen. Es wird dabei von den verschiedenst blauen Lavendel-Blüten unterstützt, die sich inzwischen so verselbständigt haben, dass es praktisch keine Sortennamen mehr gibt.

Ich bin begeistert von diesem Gartenstück hinter dem Tor. Es ist, als würde sich der ganze Garten hier zum Blüten-Ball treffen. Gertrud hat zwar auch hier ihre ordnende Hand, lässt sie aber optisch nicht spürbar werden. Im Gegenteil, sie hat schon bemerkt, dass Lavendel, Verbenen, Nassella, Echinacea, Rosen, Linaria, Mutterkraut und so viele andere Gäste hier übermütig durch das Beet tanzen. Man könnte meinen, gleich hebt das Blüten-Ballett ab. Wie gut, dass schöne, ausnahmsweise blaue Keramik-Kugeln die Blumen ein wenig erden.

Der rechte Gartenteil

Künstlergarten Gertrud Lothwesen

An dem schönen Tor kann ich mich weder satt sehen, noch satt fotografieren. Ich wende mich jetzt der entgegengesetzten rechten Seite zu und hier werde ich von unten nach oben spazieren. Bei meinem ersten Besuch 2019 stand hier noch streng aufgebunden eine Reihe von ‘Annabelle’-Hortensien. Als mir Gertrud erzählte, dass sie entschlossen sei, sie auszutauschen, war ich natürlich auf ein Wiedersehen mit diesem Garten-Teil gespannt. Ich kann nur sagen, die Hydrangea ‘Phantom’ ist ein Unterschied ohnegleichen, trotz der schweren Blüten steht sie schon im ersten Jahr selbstbewusst und manchmal sympathisch aus der Reihe tanzend da. Kein Wunder, man muss sie ja nicht aufbinden. Der Hochstamm mit den gelblichen großen Blättern ist übrigens eine Catalpa, die sich schon auf den goldenen Oktober vorbereitet.

Auch auf der rechten Gartenseite gibt es keine Ecken und Kanten, wenn man einmal von der kleinen Tempel-Leuchte absieht. Aber die Stauden haben sich etwas gewandelt. Bärenfellgras und Blauschwingel, Zitronenthymian und die verheißungsvoll glutende Heuchera ‘Red Ruby’ bringen Abwechslung in diese Garten-Partie. Die unterschiedlichen Gehölze sorgen für Spannung und Kontraste.

Viele kleine Sonnenanbeter scharen sich um die Blumenelfe, die pures Glück und Zufriedenheit ausstrahlt. Der Kohlweißling nascht von Verbena bonariensis und das Tag-Pfauenauge freut sich über die Cosmeen-Blüten.

Während ich langsam nach oben gehe und Rosa ‘The Wedgewood-Rose’ bewundere, denke ich wie planerisch geschickt es doch ist, dass es immer Wiederholungen im Garten gibt, ein paar japanische Ahorne und Formschnittgehölze nehmen hier wieder den Meditationsgedanken des Vorgartens auf. Dann kommt plötzlich wieder eine völlig überraschende Wendung, die ein total neues Element in den Garten bringt. Ich stehe plötzlich vor einer Wand, deren Durchsicht sich als Spiegel entpuppt. Schon das zweite Mal hat mich diese Spiegelwand genarrt, aber diesmal mache ich mein unvermeidliches Spiegel-Selfie.

Am Teich und in der Rosenlaube

Gräser im Künstlergarten Gertrud Lothwesen

Ich könnte immer so weitergehen, aber langsam nähere ich mich wieder der Mauer der Terrassen-Böschung, die genauso durchgehend gebaut ist, wie die hölzerne Begrenzung am Zaun, die schon oben auf der Terrasse einen schönen Hintergrund für die Kletterrosen gebildet hat und die Blüten noch mehr hat leuchten lassen. Die Bepflanzung vor mir wird niedriger, bleibt aber trotzdem hochinteressant. Das Gold-Japan-Bergras, Hakonechloa macra ‘Aureola’ verträgt sehr viel mehr Sonne, als die grüne Schwester, die ja auch zu Recht japanisches Waldgras genannt wird.  

Gerade vor der durchgehenden Terrassenböschung schmiegt sich ein kleiner Teich in die Ecke. Die Mauer und Böschung sind hier etwas zurückgenommen, was wertvollen waagerechten Platz für das Wasser geschaffen hat. Auffällig ist hier die Rispenhortensie ‘Vanille Fraise’, die mit dem zartem Erröten ihrer Blütenrispe dem roten, japanischen Fächerahorn ihre Aufwartung macht. Die Rosen ‘Paradise Lindenduft’ und ‘Gärtnerfreude’ leuchten fröhlich aus einem Meer von Plattährengras und grünem und panaschiertem Waldgras.  

Der kleine Hemdenmatz, der versonnen in seinen Wasserspiegel schaut, der unaufdringliche und doch sehr schöne Sitzplatz und die ebenfalls wieder selbst angefertigten Solarleuchten machen auch aus diesem Stückchen Erde etwas ganz besonderes.

Hinter dem Teich gehe ich in die Ecke, nein was heißt hier Ecke, Schmuddel-Ecken gibt es in diesem Garten nicht, jeder Quadratmeter erzählt eine eigene Geschichte. Aber wenn ich vom Zaun aus an der Hortensie vorbeischaue, genieße ich einen wunderbaren Blick auf die linke Gartenseite. Wie lange ist es schon her, dass ich da drüben “bergab” gegangen bin? Dann fällt mein Blick in die Rasen-Mitte. Da muss ich ja auch noch hin, die Rosenlaube möchte unbedingt auch in die Website von Wurzerlsgarten.

Die Rosenlaube steht nicht einfach im Rasen, das hätte ja den Anschein eines im grünen Meer versinkenden Schiffes. Denn natürlich ist auch hier der Hang. Aber man erkennt, wie geschickt das Holzdeck verlegt wurde, die obige Erde unten wieder in eine Mini-Böschung eingebracht wurde und so rundum ein schönes Staudenbeet mit Clematis- und Rosen-Kletterern an der Lauben-Konstruktion entstanden ist. Großartig liebe Gertrud, ich glaube, da kann ich die Wasserwaage im Auto lassen. Dieses Werk ist natürlich auch selbstgemacht, aber hier hat Gertruds Gatte das Heft in die Hand genommen.

Rosa 'Baroness' Künstlergarten Gertrud Lothwesen

Gertrud war dann für die Bepflanzung zuständig. Rosa ‘Lykkefund’ bedeckte im Rosenmonat mit seiner Blütenpracht an allen Eckpfeilern gepflanzt, das Dach vollständig. Natürlich war das ein Träumchen, aber Gertrud wollte länger träumen und tauschte diese Einmal-Blüher gegen die remontierende Sorte 2 x ‘Guirlande d’Amour’ (eine gute Entscheidung, sie blüht bei mir immer noch am Rosenrondell). Gesellschaft bekommt sie von 2 x ‘Jasmina’. Auch hier findet sich ‘The Wedgewood-Rose’. Die Viticella-Clematis ‘Venosa-Violacea’ und ‘Warburg’, dazu die Hybriden ‘Piilu’ und ‘Fonds Memories’ gesellen sich dazu. Zur Unterpflanzung gehören neben Lavendel, Mutterkraut, Katzenminze, Storchschnäbeln und spanischem Gänseblümchen auch ca. 10 Rosen ‘Lavender-Dream’. Tja und das war jetzt nur das kleine Insel-Beet der Rosenlaube. Dort duftet Kaffee, also muss ich mich jetzt leider verabschieden.

Vielen herzlichen Dank liebe Gertrud, dass wir erneut kommen durften. Es war wieder ein einmaliger Genuss.

PLZ 37539 Bad Grund, OT Windhausen, Burgstr. 27, ca.1700 qm, “mehrfach umgestalteter,terrassierter, abwechslungsreich gestalteter Hanggarten, asiatisch anmutender Vorgarten, Rosenlaube, Rosen- Clematisobelisken, Wasserspiele, Naschgarten, eigene Keramikkunst”, Gertruds Künstlergarten, Kontakt: Gertrud Lothwesen, Mail-Adresse: gertrud.lothwesen@freenet.de

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16 Kommentare

  • Monika Heidorn sagt:

    Ein unglaublich harmonischer Garten. Danke an seine Schöpferin und dir Renate , für die Vorstellung 🥰

    • Das Wurzerl sagt:

      Es freut mich sehr, wenn es mir etwas gelungen ist, das harmonische Gesamtbild etwas zu vermitteln. Ich danke Dir liebe Monika. Wurzerl

    • Gertrud Lothwesen sagt:

      Ja, Harmonie ist mir wichtig in allen Lebensbereichen, und der Garten bietet so unendlich viele Möglichkeiten dazu, sie auszudrücken. Herzlichen Dank für Deine netten Worte.

  • Martina Henne sagt:

    Moin, Gertrud ist meiner Meinung nach eine Harmonie-Beauftragte. Der ganze Garten ist so harmonisch abgestimmt und wirkt als Ganzes so im Einklang mit den Gegebenheiten drumherum. Ich weiß wie schwierig ein Hanggarten zu gestalten ist. Die Skulpturen sind so liebevoll gemacht, dass es eine Freude ist sie anzuschauen.

    • Das Wurzerl sagt:

      Liebe Martina,
      ja ich glaube auch, dass Gertruds Bestreben sich sehr auf die Harmonie im Garten fokussiert.Ich glaube, das ist auch mehr oder weniger unser aller Bestreben, mir gelingt es z.B. gar nicht. Mir war die Harmonie im Haus wichtig, im Garten bin ich viel zu “nachgiebig” gegen meine Pflanzen und Tiere. (Die tanzen mir auf dem Kopf herum) Umso faszinierter bin ich, dass Gertrud sich soviel Wissen um die verschiedenen Pflanzen angeeignet hat, dass sie mit den unterschiedlichsten Wuchsformen und der Vielzahl der Sorten so eine Spannung aufkommen lässt. In der Tat, einen Hanggarten in dieser Qualität zu gestalten, das bewundere ich unendlich. Wünsche Dir einen schönen Tag liebe Martina

    • Gertrud Lothwesen sagt:

      Liebe Martina, ich habe einfach alles so gemacht wie ich es schön finde, und das hört auch jetzt noch nicht auf Immer wieder entdecke ich ein Fleckchen, an dem ich plötzlich verweile und mir vorstelle, dass ich doch vielleicht viel schöner aussähe, wenn ich dieses oder jenes ändern würde. Und meist lassen mich diese Gedanken auch nicht zur Ruhe kommen, ehe ich sie nicht in die Tat umgesetzt habe. Mein Mann sagt schon manchmal ganz verzweifelt: “Hört denn das nie auf?”

  • Wouh wie viele Talente in einer Hand… Bin begeistert von der Vielseitigkeit.. Garten Fotografie und Töpfern… Großartig… Renate danke für die liebevolle Vorstellung in Wort und Bild Liebe Grüße Karin

    • Das Wurzerl sagt:

      Liebe Karin, nun, Du sprichst da ja als Insider,auch bei Dir werden die verschiedenen Talente immer wieder sichtbar, egal, ob man in Deinen LATÜT-GARTEN, Deinen LATÜT-LADEN oder Dein Atelier kommt. Umso mehr wird sich Gertrud über Deine Begeisterung freuen. (und ich natürlich auch). LG Wurzerl

    • Gertrud Lothwesen sagt:

      Liebe Karin, ich bin so dankbar, dass ich mit diesen Talenten gesegnet bin, sie bereichern mein Leben, und mir wird niemals langweilig. Doch wem erzähle ich das eigentlich? Liebe Grüße

  • Christa Schroth sagt:

    Es ist wieder ein Genuss in Gertruds wunderbaren Garten einzutauchen und dazu die treffenden Worte von Renate dabei zu lesen. Der Garten ist einfach perfekt und so gekonnt mit viel wissen um die Pflanzen angelegt. Dazu die zauberhaften Skulpturen aus Gertruds Werkstatt. Hut ab vor so viel gekonnter Kreativität
    Weiter so. Alles Liebe. Christa

    • Das Wurzerl sagt:

      Liebe Christa, das erste Mal kamen wir von Ostfriesland und hatten 900 km Heimfahrt vor uns – aber in diesem Garten vergisst man die Zeit. Beim zweiten Mal wollten wir nach Ostfriesland und unsere Vorfreude wurde noch gesteigert. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und “Schönen Sonntag” Wurzerl

    • Gertrud Lothwesen sagt:

      Danke liebe Christa, da hast Du sehr nette Worte gefunden. Liebe Grüße

  • Martina Krause sagt:

    Meinen Besuch 2019 in Gertuds wundervollen Garten werde ich nicht vergessen. Es war so schön zwischen all den Garten,- und Töpferschönheiten. Vielen Dank Renate für die schöne Vorstellung.

    • Martina Krause sagt:

      Sorry das soll natürlich Gertrud heißen.

    • Das Wurzerl sagt:

      Sehr sehr gerne liebe Martina, alle Gärten die ich zeige und vorstelle haben mich auf eine gewisse Art berührt.Ich habe ja schon in FB angefangen, Eure Gärten zu zeigen und zu beschreiben, aber FB hat einen großen Schlund, wo alles nach kürzester Zeit verschwindet.
      Jetzt, auf meiner Website kann ich ruhig jedem Garten, den ich zum Besuch empfehlen möchte, viel Zeit widmen, damit ich möglichst viele Menschen erreiche, dass sie meine “Wohlfühlgärten” auch gerne live kennenlernen möchten. Denn kein Post kann einen Besuch vor Ort ersetzen, auch wenn ich versuche, auch die wunderbaren Gärtner mit kleinen Videos in meine Berichte einzubeziehen. LG Wurzerl