Das Moorjuwel in Wiesmoor

Moorjuwel Wiesmoor, Hedwig Weerts

Der Garten von Hedwig und Wilhelm Weerts

Im Eingangsbereich des Gartens

Betritt man das “Moorjuwel” zum ersten Mal, so ist man visuell fast überfordert.  Jeder einzelne Meter ist durchgestylt, mit passenden Dekorationen ausgestattet und besonderen Pflanzen bestückt. Man weiß nicht, wo man zuerst hinschauen soll und muss sich in diesen besonderen Garten erst langsam hineinspüren.

Ist man das zweite Mal im “Moorjuwel”, so weiß man, was einen erwartet. Da sich alles sehr harmonisch zusammenfügt, sieht man jetzt die wesentlichen Dinge, die zu diesem abwechslungsreichen, vielfältigen Ambiente jahreszeitlich gehören und je weiter man nach hinten durchgeht, umso vertrauter wird einem dieses Areal – ja, ich möchte fast sagen, es ist ein heimeliges Gefühl der Rückkehr in ein gastliches, großes Freiluft-Wohnzimmer mit einer phantastischen Kulisse.

Als ich das Moorjuwel zum dritten Mal besuchen durfte, da habe ich vom ersten Meter an verstanden, wie diese stimmige Harmonie zustande kommt. Ich weiß, dass dieser Garten ein zelebrierter Hochgenuss ist und das möchte ich jetzt versuchen, zu veranschaulichen.

Kommt man in das “Moorjuwel”, so wähnt man sich erst einmal in einem geschlossenen Patio-Garten. Die Zugangsseite ist mit ozeanblauem Holz verkleidet, der Boden und die umgebenden Mauern sind aus rotem Klinker gearbeitet.

Genau das zieht sich nun durch das ganze Grundstück, wobei die Klinker-Farbe bleibt, jedoch der ozeanblaue Holzton mehr und mehr naturbraun wird. Im vorderen Bereich, rund um das Haus finden sich viele, möglichst auch alte rote Klinkersteine zu Mauern, Brunnen und Sitzbereichen gestaltet, dazwischen auch mehrere Holz-Komponenten in blau oder naturbelassen. Eine schöne warme blau- oder braun-graue Patina haben alle Holzteile angesetzt und das lässt sie wieder zu einem einheitlichen Ganzen mit dem roten Klinker verschmelzen. Sobald das Haus endet und sich der Garten nach hinten öffnet, dominiert das Holz als Begrenzung, das mit besonderen Gehölzen aufgelockert ist. Auch die Sitzplätze, Pergolas und andere Details sind dann aus dem natürlichen Holzton, manchmal auch in ozeanblau gebaut. Damit die Verbindung zu den roten Klinkersteinen nicht ganz abreißt, gibt es einen großzügigen Sitzbereich, der wieder mit Klinker gearbeitet ist, so dass sich dann auch hinten beide Materialien finden. So entstehen zwei völlig unterschiedliche Wirkungsweisen von geschütztem Mauergarten zum überschäumenden großzügig angelegten Pflanzenparadies. Ich gehe dann einfach mal voran.

Der Mauergarten

Bei den Mauer-Stücken und dem Brunnen  wurde versucht, vieles mit alten Steinen zu bauen. Die kreative Art des Mauerbaus in unterschiedlichen Höhen und die alten Fenster-Einschlüsse und Toröffnungen, die Ausblicke in die umgebende Fehn-Landschaft eröffnen, sind eine großartige Kulisse für alles, was sich hier an “Grün” versammelt hat. Das Plätschern von Wasser ist immer eine sehr gemütliche  Angelegenheit. Klugerweise ist der Brunnen aus dem gleichen Material wie die Klinkermauer gearbeitet, so wirkt er wie ein “Zimmer-Erker”. 

Der Bereich zwischen Mauer und Haus ist jetzt so breit geworden, dass neben dem Haus-Weg auch ein kleiner Parallel-Pfad in Mauernähe gewählt werden kann. Auch für einen kleinen Zierapfel-Baum, dessen Früchte sich im Oktober rot färben, ist Platz. Schöne Hosta-Horste beleben das Beet und in mehreren Bäumen hängen Mooskugeln. Als ich Hedwig darauf anspreche, outet sie sich als Moos-Liebhaberin.  Ich liebe Moos auch sehr zum Dekorieren, oder überwachsen lassen alter Gegenstände, aber meine Vögel haben leider gar keinen Kunstsinn. Es ist das gleiche, wie mit der Putzfrau im Museum, die den Fett-Fleck am Boden in der Ecke (was wohl Kunst sein sollte) den Joseph Beuys seinerzeit gestaltet hatte, einfach aufgewischt hat. Meine Amseln haben zwar keine Putzlumpen, aber ihren Schnäbeln entkommt kein Moos. Wie oft haben sie schon das Dach meiner alten chinesischen Steinlaternen “entmoost”, seufz!

Im Wintergarten

Ein architektonisch genialer Schachzug ist der Wintergarten, der am Garten-Zugang des Hauses angebaut wurde. Der Haus-Weg läuft quasi einfach hindurch und für den Wintergarten wurde der rote Klinker einfach flächig erweitert. Die Stützstreben sind wieder in ozeanblau ausgeführt und alle drei Seiten können geöffnet werden. Bei schönem Wetter geht der Gartenbesucher einfach durch den Wintergarten hindurch und weiter nach hinten. 

Hedwig und Wilhelm Weerts im Moorjuwel.

Hier muss ich jetzt ein ganz großes Dankeschön an Gaby Weiß loswerden. Sie hat mir nicht nur dieses schöne Foto von Hedwig und Wilhelm Weerts geschickt, das natürlich im Wintergarten aufgenommen wurde, auch das nachfolgende, wie ich meine, ganz entzückende Video, in welchem Wilhelm uns Allen die ostfriesische Teezeremonie vorführt, ist von Gaby aufgenommen worden – tausend Dank dafür. Eigentlich wünschte ich mir das Video am Teich, aber das Wetter war zu stürmisch. Also wurde für die gemütliche Tee-Runde sehr passend der geschlossene Wintergarten ausgewählt, in den Hedwig und Wilhelm Weerts jetzt herzlich einladen. Einfach den Ton laut gestellt und aufgepasst, wie die Kluntjes anfangen zu knistern. Nach dem Video geht der Gartenspaziergang weiter, es gibt noch unendlich viel zu entdecken.

Das “Tuunhuus”.

So, sind alle aufgewärmt? Dann laufen wir jetzt den Mauergarten weiter, erst einmal bis zum Gartencafe “Tuunhuus”. Obwohl der Mauergarten unterschiedlich breit ist, sorgt die Mauer dafür, dass man im ganzen Wirkungsbereich dieses Mauer-Elementes nie den geschützt intimen Patio-Bereich verlässt.

So finden sich natürlich in diesem feinen Kleinklima auch Pflanzen, wie Plectranthus oder exotische Salbei-Arten, die nicht unbedingt winterhart wären, gäbe es hier nicht diese schützenden Mauern.

Meine Gehölz-Entdeckung auf dieser Reise ist ja eindeutig Hydrangea ‘Great Star’, die ich schon in mehreren Gärten Ostfrieslands bewundert habe. Sehr ausgefallen, sehr besonders und sehr edel strahlt sie mich an.

Als ich die Ecke des Hauses erreiche, öffnet sich plötzlich die ganze Breite des Grundstücks. Geschickterweise steht man nicht direkt vor dem Rasenstück, das sich zwischen dem ‘Tuunhuus’ und einem Mixed Border gegenüber befindet, nein es gibt immer wieder kleine besondere Gehölz-Gruppen, oder Pergolas, um bei jedem Schritt neue Überraschungs-Momente parat zu haben. Trotzdem kann es sich der Garten ab jetzt gemütlich machen und die “Beine” weit ausstrecken, denn das Haus ist ja hinter ihm zurückgeblieben.

Rund um das “Tuunhuus” von Hedwig Weerts zeigen sich Topf- und Kübelpflanzen in ihrer vollen Pracht. Einladend dekorierte Tische verlocken dazu Platz zu nehmen. Ob Gießkannen-Parade, Mich-Kannen, oder Blumentöpfe, hier im “Außen-Wohnzimmer” findet alles seinen Platz und harmoniert zusammen. Diese Ordnung ist sehr wichtig, dadurch wirkt es nie unorthodox, zuviel oder gar unpassend. Aus dem Gartencafé dringt ein herrlicher Schwall von Tee- und Kaffee-Duft nach draußen. Wie gut, dass die Buntnesseln, Hortensien und Begonien eine visuelle Ablenkung bieten.

Unterwegs in den Mixed Bordern

Also schnell den Nasen-Zwicker aufgesetzt! Noch verkneife ich mir Torte und Ostfriesen-Tee und fotografiere weiter. Mit dem Rasenstück hat sich der Garten ja zu seiner endgültigen Breite ausgedehnt und einige schmale Wege führen neben der Haupt-Sicht-Achse parallel nach hinten. Es fällt mir sofort auf, dass sich der Garten völlig in seiner Wirkung zu wandeln beginnt. Herrschte im Garten mit dem ummauerten Eingangsbereich, der Hausfassade und der den Garten begleitenden Mauer eine durchgehend intime, heimelige Stimmung, so findet sich jetzt bis zum Gartenende, rundum ausschließlich Holz und Gehölze als Garten-Einfassung.

Es ist, als wollte der Garten sagen: “Vorne leben die Menschen und wir Pflanzen sind als Verschönerung zu Gast. Ab hier leben nun wir Pflanzen und begrüßen die Besucher als unsere Gäste.” Hier wird der Kaffee-Duft für mich unwichtig, ich bin im Pflanzen-Paradies angekommen.

Ich laufe einmal quer, um mir die gegenüberliegende Garten-Begrenzung anzusehen. Diese ist genauso einfallsreich gestaltet, wie soeben noch auf der anderen Seite. Dieser Sitzplatz in einer Holz-Pergola gefällt mir sehr gut. Der Spiegel an der Wand hellt auf und (ja, ich gebe es zu) ich habe wieder ein Spiegel-Selfie gemacht. Aber vor allem sehe ich meine erste Wahrnehmung bestätigt, auch hier gegenüber dem “Tuunhuus” dominieren jetzt Holzmaterialien und Pflanzen.

Dann versinke ich erst einmal im Staudenmeer, das sich in weitläufigen Mixed Bordern breitmacht. Im “Moorjuwel” liebt man ausgefallene Gehölze genauso wie Insekten-Stauden und so weben sich interessante Farben und Formen zu einem dichten Pflanz-Teppich.

Im hinteren Paradiesgarten sind Kunst und Dekoration spärlicher und sehr gezielt eingesetzt, etwa um Strukturen oder Sichtachsen zu schaffen und damit die üppige Bepflanzung mit Zurückhaltung zu gliedern. Es liegt eine große Liebe über dem ganzen Garten und immer wieder findet sich Kunst-Handwerk, das davon Zeugnis gibt.

Der Teich ist eine erholsame Oase.

Um an das hintere Gartenende zu gelangen wähle ich einen etwas breiteren Weg. Rechts und links wird mein Blick immer wieder von gut gestaffelten Mixed Bordern abgelenkt. Plötzlich öffnet sich die Wegpflasterung zu einer Terrasse, die mit einer leichten Pergola-Konstruktion umgeben ist, an der sich Ramblerrosen und andere Kletterpflanzen üppig darüberschwingen. Hier möchte ich gerne etwas sitzen und alles auf mich einwirken lassen. Der Garten ist so prall mit herrlichen Gehölz- und Stauden-Blüten gefüllt, dass Hedwig für ihre Tischdekorationen auch hier täglich aus dem Vollen schöpfen kann. Jetzt Anfang Oktober kommen auch die Früchte und Beeren dazu. Ich führe ein kleines Zwiegespräch mit der Philosophenbank.

Die Teichszene ist von der Nachmittagssonne lichtdurchflutet, so kommen die unterschiedlichen Strukturen der Pflanzen noch lebhafter zur Geltung. So liebe ich das, es macht die Wasser-Geräusche intensiver, der Blick wird akzentuierter und ich genieße die Stille und den damit ermöglichten Dialog mit diesem interessanten Garten, der einen voll beschäftigt, wenn man sich auf die beiden so unterschiedlichen Situationen einlässt.

Auch ein kleiner Quellstein ist hier zu finden, der wie ein Wasserfall direkt in den Teich sein Nass abgibt. Wenn man eine interessante Farn-  und Hosta-Gesellschaft im Beet hat, braucht man keine blühenden Pflanzen. Aber solche grünen Stauden-Gruppen bringen unwahrscheinliche Harmonie in schattigere Ecken, ohne jemals zu langweilen.

Auf dem Weg zur Puppenstube

Langsam geht mein Besuch zu Ende und ich wähle die rechte Seite, um zurückzugehen. Immer wieder bin ich fasziniert, wie nach der Geschlossenheit des Mauer-Gartens die leichten Holzelemente und lockeren Gehölze für die Umrandung des hinteren Gartenteils so konsequent folgen. Lediglich auf der rechten Seite in Teich-Nähe gibt es noch eine Sitz-Konstruktion aus Mauersteinen. Da hier eine Feuerstelle integriert ist, ist das natürlich sinnvoll.

Ich nähere mich dem Ausgang auf der anderen Seite des Hauses, wo man an der Puppenstube, in der Gäste übernachten können, vorbeikommt. Der Garten kann mit dem gut ausgeklügelten Wege-System, den verschiedenen Ein- und Ausgangs-Möglichkeiten und den vielen verteilten Sitzplätzen auch in Corona-Zeiten von den Besuchern entspannt genossen werden.

Ich habe mich erneut sehr wohlgefühlt und kehre jetzt aber noch einmal um, denn die Torte und Wilhelms “ostfriesische Teezeremonie” kann ich mir doch nicht entgehen lassen! Vielen Dank liebe Hedwig und Wilhelm, dass ich erneut bei Euch zu Gast sein durfte.

PLZ 26639 Wiesmoor, Kanalstraße II 153, 1.300 qm, “GdS-Romantik-Garten mit Stauden, Rosen, Gehölzen und Kletterpflanzen bestückt, Rollstuhl gerechte Wege führen zu schönen Sitzplätzen und zum Teich, viele stilvolle Dekorationen”  Moorjuwel, Kontakt Hedwig Weerts, Email: hedwig.weerts@ewetel.net , Website: www.garten-moorjuwel.de

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18 Kommentare

  • Hildegard Weyand sagt:

    Guten Morgen liebe Hedwig und ihr Lieblingsgärtner … und auch der lieben Renate
    für die vielen und schönen Worte und die tollen Fotos, die sie von eurem Paradies zusammengefügt hat zu einem wunderbaren Bericht.
    Ich war gerade zum 2. Mal ineurem Garten, zwar zu einer anderen Jahreszeit, aber genauso schön..
    Wenn auch die Situation im Moment sehr schlimm ist, dürfen wir uns durch unsere Gärten immer wieder näher kommen.
    Ich wünsche euch Gesundheit und frohes Schaffen. Wir sollten uns täglich darüber freuen einen Garten zu haben, der uns so viel bietet als Ausgleich und Abwechslung bei Corona… Wir sind auf der Sonnenseite des Lebens..
    Wünsche einen schönen Herbst und Winter und liebe Grüße aus dem schönen Saarland Hildegard

    • Das Wurzerl sagt:

      Genau liebe Hildegard, Garten ist in so einer Zeit mehr als ein Hobby, es ist purer Luxus, der für unsere Seele und Gesundheit Balsam ist. Ich wünsche Dir noch schöne Gartentage und hoffe, nächstes Jahr auch in Deine Ecke reisen zu können, ein Wiedersehen ist überfällig.
      Wünsche auch Dir noch einen wunderbaren goldenen Oktober und einen ruhigen Spätherbst.
      Liebe Grüße Wurzerl

    • Danke meine liebe Hildegard,wir sind froh,dich persönlich kennengelernt zu haben.Auch Danke für deine lieben Worte,denn du hast vollkommen Recht.Zitat von dir:
      Wir sind auf der Sonnenseite des Lebens

  • Elisabeth Carda sagt:

    Traumhaft !

  • Liebe Renate,ich danke dir für den schönen Bericht vom Moorjuwel.Es liest sich fast wie ein Märchen.Wir sind sehr dankbar,dass wir tausende liebe Gartenfreunde hier schon empfangen konnten.Denn nur durch den Garten sind Wilhelm und ich mit Menschen zusammengekommen,die dasselbe Hobby, oder sagt man Glück,haben.Gerade in dieser Zeit geben uns der Garten und unsere Tiere ganz viel Zuversicht,dass das Leben auch jetzt schön ist.Danke,dass du das hier so gut vermitteln konntest

    • Das Wurzerl sagt:

      Liebe Hedwig, Euer Garten wird von Euch geliebt und von Eurer Liebe getragen. Es ist ein Glück für jeden Gartenfreund, wenn er Eure unendliche Gastfreundschaft genießen darf und diese wunderbare Aura, die über dem Garten liegt, verspüren darf.
      Ich bin sehr froh, dass ich bei Euch zu Gast sein durfte und Euren Garten auf meiner Website zeigen durfte.
      Bleibt gesund, wenn ich darf komme ich nächstes Jahr wieder!
      Herzlichst Wurzerl

  • Martina Henne sagt:

    Moin, als ich 2011 das erste Mal diesen Garten besuchen durfte bin ich total geflasht nach Hause gefahren. Nie zuvor hatte ich solch ein Paradies und so viele nette Leute kennengelernt. Seit dem bin immer wieder gern da gewesen und habe mich von dem Garten inspirieren lassen. Hedwig und Wilhelm sind neben dem Garten die tollsten Gastgeber die ich kenne.

    • Das Wurzerl sagt:

      Liebe Martina, es erstaunt mich nicht, dass Du das so ähnlich wie ich empfunden hast. Und es ist tatsächlich ein Glück, wenn man diesen Garten, auch wegen der herzlichen Gastgeber, mehrmals besuchen darf.
      Liebe Grüße Wurzerl

  • Christa schroth sagt:

    Liebe Renate , besser und poetischer kann man Hedwigs Garten nicht beschreiben. ❤️Nur ein persönlicher Besuch dort kann es toppen aber einer wird nicht reichen , um diese Fülle an Schönheit zu erfassen.
    Liebe Hedwig und lieber Wilhelm Ihr seid Spitze Ihr habt ein Paradies geschaffen.

    • Das Wurzerl sagt:

      Liebe Christa, diesen tollen architektonischen Kniff, mit viel Klinker im Wohn-Garten und viel Holz im großzügigen hinteren Garten habe ich tatsächlich erst beim dritten Besuch richtig durchschaut. Es ist wirklich eine Meisterleistung, was hier entstanden ist. Aber ich muss dringend Kluntjes kaufen, lach. Sehr dringend!
      Wünsche Dir einen schönen Abend. Wurzerl

  • Ulrike sagt:

    So schön und poetisch geschrieben, lustwandelt man gerne durch dieses Juwel. Der Garten sieht zu jeder Jahreszeit schön aus, perfekt gepflegt und durch deine zauberhaften, gekonnt in Szene gesetzten Aufnahmen, liebe Renate, immer wieder einen Besuch wert. Ich freue mich, diese beiden Menschen zu kennen. Großes Lob an euch

    • Das Wurzerl sagt:

      Liebe Ulrike, Du hast völlig recht, ich sah den Garten im Frühsommer und Hochsommer und jedes Mal war er schön und interessant. Aber den eigentlich gar nicht morbiden Charme des Frühherbstes, den fand ich nochmal ganz besonders schön. Ich glaube einfach, wirklich gute Gärten sehen bei jedem Wetter und in jeder Jahreszeit ansprechend aus und ich versuche, gerade solche Gärten für die Website und deren Besucher zu finden.
      Ich wünsche Dir einen schönen Abend. Wurzerl

  • Erika Elferink sagt:

    ein traumhafter Garten mit tollen Dekoelementen, da muss man sich einfach wohl drin fühlen! Von Renate wieder wunderbar beschrieben und mit tollen Bildern illustriert.

  • Liebe Hedwig,

    ich muss gestehen: Schon beim ersten Bild hast Du mich weich gekocht 🙂 Diese wunderschönen dunkellila Hortensien, da könnt ich glatt darin versinken 😉

    Es gibt “schöne” Gärten und schöne Gärten, Deiner ist für mich letzteres, denn wie auch bei den Menschen kann “Schönheit” an sich irgendwann mal langweilig werden, wenn sonst kein Tiefgang vorhanden ist. In Deinem Garten erkenne ich Deinen (und wahrscheinlich auch den Deines Mannes, denn so etwas geht nur, wenn man von Herzen gemeinsam an einem Strang zieht)persönlichen Geist wieder, Euren ganz persönlichen Genius Loci. Und das ist in meinen Augen unbezahlbar, denn er ist nur zu erreichen, indem man sich viele viele Jahre mit sehr viel Herzblut und Fleiss seinem Garten widmet und ihm (fast) seine ganze Energie schenkt. Ein Lebenswerk möchte ich fast sagen. Ich find ihn klasse! Herzliche Glückwünsche daher an Dich und auch an deinen Mann!

    Deine Petra

    • Liebe Petra,ich denke,dass du seelenverwandt bist mit mir,denn du hast beschrieben,dass mein- und auch das Herz meines Mannes an diesem Garten hängt,die Erfüllung unseres Lebens ist.Eine unendliche Aufgabe sozusagen.Vielen Dank für deine Worte

  • Gertrud Lothwesen sagt:

    Liebe Renate,
    nur allzu gern bin ich Dir gefolgt in diesen schönen Garten, der mit viel Liebe zum Detail und einer enormen Pflanzenvielfalt angelegt wurde. Besonders gut gefallen mir die in rotem Klinkerstein errichteten Bauwerke, die alle so ideenreich dekoriert sind und für ein tolles Ambiente sorgen.
    Ausgelöst durch die aussagekräftigen Fotos und Deine präzisen Beschreibungen fühle ich mich fast, als wäre ich neben Dir durch dieses herrliche Reich geschritten.

    Liebe Hedwig, ein wahres Paradies habt Ihr da geschaffen, so schön, dass ich es mir immer wieder ansehen könnte. (was ich auch tue.) So etwas kann nur entstehen, wenn man mit ganzem Herzblut dabei ist. Gut zu wissen, dass ich mit meiner manchmal schon übertriebenen Garten-Leidenschaft nicht allein stehe, sondern dass es z. B. in Wiesmoor Gleichgesinnte gibt.
    Liebe Grüße von Gertrud

    • Das Wurzerl sagt:

      Liebe Gertrud, ja ich glaube, da hast Du tatsächlich Gleichgesinnte gefunden. Auch im Moorjuwel wird sehr viel selbstgemacht, nicht nur der ostfriesische Tee! Und das spürt man sofort in einem Garten, ob da eine gleichmäßige Handschrift vorhanden ist, oder nicht. Ich wünsche Dir einen schönen Abend. Wurzerl